Gegen eine dritte Option, für Vernunft!

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Am 08. November 2017 wurde berichtet, dass die Klage eines intersexuellen Menschen vor dem Verfassungsgericht in Karlsruhe erfolgreich war und Deutschland nun ein dritter, neutraler, Geschlechtseintrag im Geburtenregister ermöglichen soll bzw. könnte der Gesetzgeber ganz auf einen Geschlechtseintrag verzichten.

Als Argument werden u.a. Verstoße gegen das Persönlichkeitsrecht und gegen das Verbot der Benachteiligung wegen des Geschlechts angeführt. Am selben Tag veröffentlichte Die Presse einen Artikel mit als Titel die Frage, ob auch Österreich das dritte Geschlecht bekommen sollte. Unsere Antwort: Gewiss nicht!

Es handelt sich nämlich gar nicht um neue oder andere Geschlechter, sondern um genetische und psychische Abweichungen bei ca. <0,2% der Bevölkerung.

Diese „intersexuelle“ Minderheit sollte selbstverständlich anerkannt werden, hat aber bereits jetzt genügend Möglichkeiten, sich auf Kosten des österreichischen Staates beraten und betreuen zu lassen: Bei Bedarf an Psychotherapie haben sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenzuschuss durch die Krankenversicherung zu stellen. Außerdem werden gemäß Paragraf 133 ASVG  sogar Geschlechtsumwandlungen von der Krankenkasse übernommen.

Ein imaginäres „dritte“ Geschlecht einzuführen, hätte schwerwiegende Folgen für die nicht betroffenen >99,8 % der Bevölkerung:

-        Kosten: Man müsste mit einem beträchtlichen bürokratischen und finanziellen Mehraufwand rechnen. Geburtsurkunden, Formulare, Reisepässe, öffentliche WC-Anlagen,  Schulen, sind nur Beispiele von den unzähligen Änderungen die mit Steuergeldern vorgenommen werden müssten.

-        Wahrnehmung: Statt diese abweichende Minderheit als solche zu betrachten, wird sie als natürlich dargestellt und die bipolare Geschlechterordnung gleichgesetzt. Diese Art von positiver Diskriminierung führt weg von Heteronormativität, zu einer unrealistischen Wahrnehmung der Gesellschaft.

-        Erziehung: Das Geschlecht ist biologisch der elementarste aller Unterschiede unter den Menschen. Auch künftige Generationen soll klar sein, dass das anatomische Geschlecht und die Geschlechtsidentität synonym sein sollten. Nur die Teilung in zwei Geschlechter ermöglicht geschlechtliche Fortpflanzung  und damit den Fortbestand der Menschheit.

In Österreich sind bereits vergleichbare Verfahren wie die in Deutschland anhängig, lass uns darum jetzt zeigen, dass wir in Österreich gegen Geschlechts-Idealismus und zwar für Diversität, aber vor allem für Gegen eine dritte Option, für Vernunft! und Normalität sind!



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