Fair Play auch vor den Games!

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Österreich muss die Ausbeutung von BauarbeiterInnen, besonders durch Sportveranstaltungen, blockieren!

Seit Beginn der Arbeiten in Katar sollen bereits 1200 Menschen ihr Leben für eine Fußballmeisterschaft gelassen haben. Die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter leben dort unter unhygienischen Zuständen und werden von ihren ArbeitgeberInnen wie SklavInnen behandelt. Selbst um aus dem Land wieder ausreisen zu können, müssen sie bei ihren ArbeitgeberInnen betteln. Unpünktliche und ausbleibende Bezahlung steht an der Tagesordnung.

Österreich muss hier seinen Verpflichtungen nachkommen und innerhalb der FIFA, der internationalen Fußballorganisation, Druck ausüben. Veranstaltungen, wie die Fußball WM oder die Olympischen Spiele bringen Milliarden in die GastgeberInnenländer, diese müssen auch bei der Bevölkerung ankommen. 

Wir fordern daher klare Vergaberichtlinien für die Sportgroßveranstaltungen die von den Verbänden, in denen Österreich vertreten ist, veranstaltet werden. Die FIFA, das olympische Komitee und ähnliche Verbände müssen sich dazu bekennen, dass nur mehr Länder die Zuschläge bekommen, die einen Mindeststandard an ArbeitnehmerInnenrechten, Umweltauflagen und Medienfreiheit haben und diesen auch belegen können. Diese Regelungen sollen sich an den gemeinsam vereinbarten Sustainable Development Goals (SDGs) orientieren. Es muss unabhängigen PrüferInnen Zugang gewährt werden, die die Einhaltung dieser Regelungen strikt kontrollieren. Sollten, so wie in Katar zurzeit, Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung durch eine österreichische Beteiligung stattfinden, so muss der Austragungsort verschoben werden oder Unterstützung aus Österreich blockiert werden. 



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