Sven Giegold & Martin Häusling

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    Started 4 petitions

    Petitioning Die Fraktionen im EU-Parlament der Christdemokraten; Liberalen und Sozialdemokraten

    Eil-Petition: Illegale Tierquälerei auf Europas Straßen beenden

    Über 360 Millionen Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen werden jährlich innerhalb der Europäischen Union transportiert. Die Bedingungen bei vielen dieser Transporte sind eines jeden Lebewesens vollkommen unwürdig: Absoluter Platzmangel, kaum Wasser und Futter, unerträgliche Hitze oder Kälte, tagelange Transporte - die Tiere erleiden schwere Verletzungen, manche sterben. So darf Europa nicht mit Tieren umgehen! Extreme Tierquälerei findet tagtäglich auf Europas Straßen statt, obwohl sie gegen eine EU-Richtlinie zu Tiertransporten verstößt! Wir wollen das nicht länger hinnehmen und haben im Europaparlament die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu Lebendtiertransporten gefordert. Die Konferenz der Fraktionsvorsitzenden hat am Donnerstag, den 12. April zum zweiten Mal abgelehnt, den Antrag von 220 Europaabgeordneten dem Plenum zur Abstimmung vorzulegen. Die Fraktionsvorsitzenden Christdemokraten (EVP), Sozialdemokraten (S&D) und Liberalen (ALDE) verweigern weiterhin den Abgeordneten, offen und namentlich abzustimmen. Das ist ein undemokratisches und unparlamentarisches Vorgehen. Statt eines Untersuchungsausschusses soll es nur eine Anhörung des Agrarausschusses unter Beteiligung weiterer Ausschüsse geben. Diese Haltung ist völlig unverständlich, denn es hier geht um die Aufklärung möglicher Rechtsbrüche und das Leid von Millionen von Tieren. Ein Untersuchungsausschuss könnte viel mehr Druck entfalten als eine Anhörung und mehr tun, um das Leid der Tiere wenigstens zu mildern. Der Untersuchungsausschuss wäre ein wichtiger Schritt, um die rechtswidrige Tierquälerei zu beenden. Wir lassen das nicht auf sich beruhen, denn das Vorgehen von Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen ist nach Meinung unserer Juristen europarechtswidrig. Wir tragen diese Auseinandersetzung weiter und notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof. Unterschreibt diese Petition und teilt sie mit Freunden und Bekannten, damit wir die anderen Fraktionen doch noch überzeugen können, für den Ausschuss zu stimmen.  Mit hoffnungsvollen GrüßenSven Giegold, Mitglied des EuropaparlamentsMartin Häusling, Mitglied des Europaparlaments

    Sven Giegold & Martin Häusling
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    Victory
    Petitioning Bundesregierung

    Keine Ausreden mehr - Bienenkiller müssen jetzt vom Acker!

    Am 28.2.18 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) eine lang erwartete neue Studie zur Risikoeinschätzung der drei Pestizide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam veröffentlicht. Das Ergebnis: Jegliche Nutzung dieser Neonikotinoide stellt ein Risiko für Bienen dar. Damit ist es amtlich: Es gibt keine “sichere” Nutzung dieser Ackergifte! Schon Ende März, am 22.3.18, treffen sich die Mitgliedsländer der EU im zuständigen Ausschuss. Das ist eine große Chance, diese Bienenkiller schnell europaweit vom Acker zu holen. Aber es deutet sich schon an, dass einige Mitgliedsländer wieder verzögern wollen. Damit dürfen sie nicht durchkommen! Denn jede weitere Verzögerung hat katastrophale Auswirkungen auf die noch verbleibenden Wildbienenvölker und unsere Ökosysteme. Nach dieser Studie gibt es keine Ausreden mehr: Jetzt muss gehandelt werden! Deswegen fordern wir mit dieser Petition die deutsche Bundesregierung und die Mitgliedsländer auf: Stimmen Sie am 22. März für ein umfassendes Verbot von Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam ohne Ausnahmen! Handeln Sie jetzt und helfen Sie uns, die Bienenkiller vom Acker zu holen!

    Sven Giegold & Martin Häusling
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    Petitioning Bundesregierung

    Stoppen wir Glyphosat jetzt in Deutschland - so wie in Frankreich auch

    Dieser Skandal muss Folgen haben. Die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ist ein Schlag ins Gesicht von Umwelt und Verbrauchern! Dabei war die geschäftsführende Bundesregierung mit ihrer Zustimmung in Brüssel das unrühmliche Zünglein an der Waage. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat dabei gegen alle Regeln der Regierungszusammenarbeit verstoßen, denn die ebenso zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) war weiterhin dagegen. „Das entsprach nicht der Weisungslage“, rügte Angela Merkel den Minister. Die Verlängerung von Glyphosat ist Gift für das Vertrauen in Europa und Futter für alle antieuropäischen Populisten. Denn europaweit hatten über 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger das Ende von Glyphosat auf unseren Äckern gefordert. Jede neue Bundesregierung muss den Kurs korrigieren und entschieden gegen Glyphosat vorgehen. Deshalb fordern wir: 1. Deutschland soll dem Vorbild Frankreichs folgen und Glyphosat/Roundup spätestens innerhalb von drei Jahren komplett von Äckern in Deutschland verbannen. 2. Alle nationalen Möglichkeiten müssen sofort ausgeschöpft werden um Glyphosat in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen zu verbieten Glyphosat nicht vor der Ernte einzusetzen Glyphosat für den Privatgebrauch zu verbieten 3. eine unabhängige Untersuchung des Zulassungsverfahrens zu Glyphosat Mit hoffnungsvollen GrüßenSven Giegold, Mitglied des EuropaparlamentsMartin Häusling, Mitglied des Europaparlaments

    Sven Giegold & Martin Häusling
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    Petitioning Bundesregierung

    Stoppt die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat!

    english / spanish / danish / italian / dutch Noch in diesem Jahr muss die EU eine wichtige Entscheidung treffen: Soll die Zulassung für Glyphosat verlängert werden oder soll das gefährliche Herbizid von unseren Äckern verbannt werden? Schon seit zwei Jahren verhandeln die Regierungen der EU-Länder in Brüssel darüber. Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa haben sich gegen die Zulassungsverlängerung von Glyphosat engagiert - mit Erfolg: Länder wie Frankreich, Italien und Österreich haben sich bereits gegen eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat ausgesprochen. Doch gerade Deutschland will sich bisher nicht positionieren. Nun kommt es auf das Abstimmungsverhalten der Bundesregierung in Brüssel an. Wenn wir es schaffen, die Bundesregierung zu einem “Nein” zu drängen, steht Glyphosat vor dem Aus! Sollte sich Deutschland enthalten oder gar für Glyphosat stimmen, könnte es zu einer Zulassungsverlängerung von 10 Jahren für das Ackergift kommen. Das müssen wir verhindern!Glyphosat kommt vor allem in der Landwirtschaft als Unkrautvernichtungsmittel von Monsanto zum Einsatz. Von dem Herbizid gehen erheblichen Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt aus. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Glyphosat “wahrscheinlich krebserregend”. Glyphosat bedroht außerdem die Artenvielfalt, denn es tötet jede Pflanze, die nicht gentechnisch verändert wurde. Somit wird vielen Bienen und anderen Insekten der Lebensraum genommen. Ein Desaster für Natur und Umwelt!Es gibt in diesem Jahr die historische Chance, das Herbizid Glyphosat in Europa von den Äckern zu verbannen. Die Bundesregierung hat es in der Hand. Bis zum 15. Dezember müssen die Regierungen der EU entscheiden, dann läuft die aktuelle Zulassung von Glyphosat aus. Lasst uns mit dieser Petition massenhaft Druck auf die Bundesregierung ausüben und sie zu einem Veto gegen die Zulassungsverlängerung drängen! Mit hoffnungsvollen GrüßenSven Giegold, Mitglied des EuropaparlamentsMartin Häusling, Mitglied des Europaparlaments

    Sven Giegold & Martin Häusling
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