Plasticontrol e.V.

16,583 supporters

PLASTICONTROL ist ein unabhängiger Verein, der sich für die Aufklärung der Verbraucher zu Problematiken rund um Plastik und die Bekämpfung der Plastikflut in die Meere einsetzt. Plastik besitzt drei grundsätzliche Gefahrenpotentiale, die wir bekämpfen: 1. Die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll und Mikroplastik. 2. Die tödlichen Auswirkungen der Plastikverschmutzung auf die Tierwelt 3. Das Auslösen von Krankheiten durch Plastik beim Menschen. Von Krebs bis Adipositas. Insbesondere durch den Weichmacher Bisphenol A.

Started 2 petitions

Petitioning Nestle, Coca Cola, Danone, Pepsi

Schluss mit der Produktion von Einweg-Plastikflaschen durch Nestlè, Pepsi, Cola und Danone

Wir wollen die Produktion und Befüllung von Einweg-Plastikflaschen beenden. Die Flaschenwasserindustrie ist ein boomendes Geschäft mit einem Umsatz von 16 Milliarden Dollar pro Jahr. Und diese vier Konzerne beherrschen den Weltmarkt:  Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi.Co. Der europäische Flaschenwassermarkt wird auf rund 45 Milliarden Liter geschätzt, obwohl Leitungswasser häufig besser als Mineralwasser ist. In Deutschland sind es 13,8 Milliarden Liter Mineralwasser, die abgefüllt werden. In Deutschland werden stündlich 1,9 Millionen Einweg-Plastikflaschen verbraucht. Pro Jahr sind dies 16,4 Milliarden Plastikflaschen. Tendenz steigend. Doch dieser Trend hat negative Folgen für die Umwelt. Neben dem Ressourcenverbrauch belasten sie vor allem das Klima und erzeugen Unmengen an Abfall. Im Vergleich zu Mehrweg- werden Einwegflaschen über längere Distanzen transportiert, weil sie in weniger Anlagen abgefüllt und in der Regel bundesweit verkauft werden. So wird Mineralwasser in Einweg-Plastikflaschen mit 450 Kilometern fast doppelt so weit transportiert, wie Mehrwegflaschen mit nur 260 Kilometern. Über den gesamten Lebenszyklus verursacht Mineralwasser aus Einweg-Plastikflaschen doppelt so viel CO2 wie im Vergleich zu Mehrwegflaschen. Wir fordern die Unternehmen Nestlé, Danone, Coca-Cola und Pepsi.Co auf, die Produktion und Befüllung von Einweg-Plastikflaschen einzustellen.

Plasticontrol e.V.
974 supporters
Petitioning Bundesumweltministerin Svenja Schulze

Verbot von Mikroplastik in Kosmetik - und Köperpflegeprodukten in Deutschland

Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, ein Verbot zur Produktion und Nutzung von Mikroplastik in Kosmetik -und Körperpflegeprodukten zu beschließen. Mikroplastik in Kosmetik -und Körperpflegeprodukten sind bereits von mehreren Ländern verboten worden. auch innerhalb der EU. Es gibt ausreichend Ersatzstofe auf biologischer Basis, daher ist dieses Verbot auch wirtschaftlich zu vertreten. Mikroplastik aus Körperpflege -und Kosmetikprodukten ist eine der größten Hauptquellen für die Verschmutzung von Gewässern mit primären Plastik im Mikrobereich. Es gelangt über die Abwasser der Haushalte in die Meere, Seen und Flüsse. Tiere verwechseln die Mikropartikel mit Nahrung und am Ende der Nahrungskette gelangt Mikroplastik sowie die enthaltenden Chemikalien auf den Teller des Menschen. Die enthaltenden chemischen Inhaltsstoffe wie Bisphenol A und Weichmacher, können dabei nachweislich Krankheiten auslösen. Der Abbauprozess des Mikroplastik dauert viele Jahre, es bleibt in der Umwelt enthalten und kumuliert sich. Aufgrund der erheblichen Auswirkungen und der Unübersichtlichkeit des Marktes sind Lösungsansätze des freiwilligen Verzichtes der Industrie nicht ausreichend. Tatsächlich hat Menge an Mikroplastik in Kosmetik -und Körperpflegeprodukten - seit der Vereinbarung der vormaligen Bundesregierung mit der Industrie - erneut zugenommen. Daher muss zwingend ein Verbot von Mikroplastik in Körperpflege -und Kosmetikprodukten in Deutschland beschlossen werden. Informationen zum Thema auch unter www.mikroplastik.de www.plasticontrol.de

Plasticontrol e.V.
15,609 supporters