Partei Mensch Umwelt Tierschutz

117,087 supporters

    Started 3 petitions

    Petitioning Europäische Kommission, Europäisches Parlament

    Tiertransporte bei Hitze verbieten!

    Die beinahe jährlich wiederkehrende Hitzewelle verschlimmert die extreme Tierquälerei bei Transporten von sogenannten Nutztieren. Wir, unsere Haustiere und die Natur leiden unter Hitze. In Häusern und Fahrzeugen ist es heiß und selbst in den Nächten kühlt es oft kaum ab. Jedes Lebewesen, welches in der Lage dazu ist, flieht in kühlere Bereiche, den Schatten oder verschafft sich mit ausreichend Wasser Abkühlung.Doch was bedeutet das für den verfassungsrechtlichen Tierschutz? Wird hier bei den Nutztieren die Notbremse gezogen, um ihnen nicht noch mehr Qualen zu bereiten? "Belüftungssysteme in Straßentransportmitteln müssen so konzipiert und konstruiert sein und so gewartet werden, dass zu jedem Zeitpunkt während der Beförderung und unabhängig davon, ob das Transportmittel steht oder fährt, je nach Außentemperatur für alle Tiere innerhalb des Transportmittels Temperaturen in einem Bereich zwischen 5 °C und 30 °C, mit einer Toleranz von ±5 °C, gehalten werden können.“(Quelle: EU-Tierschutztransportverordnung EG 01/2005, https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/HTML/?uri=CELEX%3A32005R0001&from=DE) Laut Aussage von „Animals Angels International e.V.“, „ist es jedoch faktisch so, dass die Belüftungssysteme eben meist nicht in der Lage sind, hohe Außentemperaturen wirklich auszugleichen. Bei den derzeitigen Temperaturen sind die erlaubten 35 °C im Innenraum schnell erreicht/überschritten.“ Dabei steigt allein durch die Enge (Besatzdichte) und die Körpertemperatur der Tiere die Gradzahl im Inneren des Fahrzeugs noch zusätzlich an. Und das alles passiert ohne zeitliche Beschränkung, meist ohne Wasser und Futter, geschweige denn Abkühlung. In Staus, an Raststätten und Grenzübergängen sind diese Transporter oft zusätzlich noch stundenlang der prallen Sonne ausgesetzt. Bei Kontrollen wurde häufig festgestellt, dass die Lüftungsanlagen entweder defekt oder ausgeschaltet waren, so dass keinerlei Zirkulation oder Frischluft im Inneren des Transporters stattfand. Zudem sind die Tränken im Inneren oft defekt oder schlicht ausgeschaltet oder der Transporter ist so konzipiert, dass nicht jedes Tier die Tränke erreichen kann. Viele Tiere überleben diese Strapazen und die Hitze nicht, jedoch wird eine Sterberate von 10% billigend in Kauf genommen, sogar einkalkuliert und damit als „normal“ angesehen.Dass Transporte an sich schon für die betroffenen Tiere unendlich viel Leid bedeuten, wissen wir spätestens seit der Dokumentation von Manfred Karremann „Geheimsache Tiertransporte“:https://www.youtube.com/watch?v=-YHC6gADcN4 Diese offensichtliche und ganz legale Tierquälerei, die zudem noch durch Steuergelder subventioniert wird, darf nicht mehr länger geduldet werden. Hier muss politischer Druck auf die regierenden Parteien und die Länder Deutschlands ausgeübt werden, das Tierschutzgesetz muss endlich das Papier wert sein, auf dem es geschrieben steht und der Schutz muss bei den Betroffenen, den Tieren, ankommen. Wir lehnen Lebendtransporte grundsätzlich ab. Bis diese Forderung jedoch umgesetzt werden kann, fordern wir, dass die EU-Tierschutztransportverordnung EG 01/2005 novelliert und auf die Bedürfnisse der Tiere angepasst wird. Das bedeutet konkret, dass wir eine vorgeschriebene maximale Innentemperatur von 5 °C bis 20 °C mit einer Toleranz von ±5 °C durchsetzen wollen. Gefahren und Probleme rund um den Tiertransport:Der wissenschaftliche Ausschuss für Tiergesundheit und Tierschutz (AHAW) der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat folgende Gefahren und Probleme rund um den Tiertransport zusammengetragen: Einschränkung der Bewegungsmöglichkeit (zu wenig Platz und/oder zu geringe Laderaumhöhe) Plötzliche Fahrbewegungen durch Bremsen, Beschleunigen und Kurven Auseinandersetzungen mit unbekannten Artgenossen Eingeschränktes Ausruhen Zu hohe oder zu niedrige Umgebungstemperaturen (Überhitzung, Kälteschäden, Tod) Mangelnde Belüftung Verlängerte Transportdauer durch Wartezeiten Geburten beim Transport Verletzungen wie Abschürfungen, Knochenbrüche und Prellungen Stress und Angst Dehydrierung und Hunger durch unregelmäßige oder unzureichende Fütterung und Wasserversorgung bzw. durch die Nichteinhaltung gesetzlicher Vorgaben Tod  (Quelle: https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/tiertransporte-zahlen-fakten) Die erforderlichen Gründe, warum die Transporterlaubnis von maximal 35 °C auf 25 °C Innentemperatur gesenkt werden muss: bei Kontrollen werden oft defekte oder nicht eingeschaltete Belüftungssysteme festgestellt ist die Belüftung kaputt oder außer Betrieb, steigt bei Hitze im Inneren zusätzlich allein durch Enge (Besatzdichte) und Körpertemperatur der Tiere die Temperatur im Inneren des Fahrzeugs an oft stehen die Transporter an Raststätten, im Stau in der prallen Sonne und die Tiere sind schutzlos ausgeliefert. Auch fehlen nötige engmaschige Kontrollen. Allein eine Sterberate von 10% wird nicht nur billigend in Kauf genommen, sondern faktisch kalkuliert und als normal gesehen  Presseartikel / Folgen Tiertransporte bei Hitze: https://www.tag24.de/nachrichten/leipzig-a38-markranstaedt-schweine-laster-feuerwehr-hitze-tiere-technisches-hilfswerk-721517 https://www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/903557/tiertransporte-schweine-bei-fast-30-grad-abgestellt https://www.sueddeutsche.de/bayern/tiertransport-ferkel-in-bruetender-hitze-1.2033106 https://www.sn.at/salzburg/chronik/tiertransporte-in-bergheim-die-hitze-setzte-rindern-und-kontrolloren-zu-28511809 https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1518000_Ferkel-sterben-im-Hitze-Stau.html

    Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    5,404 supporters
    Petitioning Lionel Souque

    REWE: Stoppen Sie den Verkauf des Insektenburgers!

    Seit April 2018 verkauft die Rewe Group als erster deutscher Einzelhändler einen Insektenburger. Zwar mag es auf den ersten Blick lobenswert erscheinen, dass Rewe eine Alternative zu klassischen Fleischprodukten bieten möchte, die immer mehr Konsumenten kritisch sehen, nicht nur aus Gesundheits-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsgründen, sondern auch des Tierschutzes wegen. Bei näherer Betrachtung ist der Insektenburger allerdings ein Schritt in die falsche Richtung, denn dass für einen Hamburger-Bratling 1.000 Buffalowürmer, die Larven des Getreideschimmelkäfers, sterben müssen [1], ist aus ethischer Sicht abzulehnen. Zahlreiche Studien liefern mittlerweile Indizien dafür, dass Insekten, neben ihrem erkennbarem Bestreben, nicht sterben zu wollen, Empfindungen und kognitive Fähigkeiten besitzen, die sie zu schützenswerten Individuen machen. Forscher fanden beispielsweise Hinweise auf eine individuelle Persönlichkeit von Insekten [2], auf deren bewusstes, subjektives Erleben [3], auf Lernen und Gedächtnisleistung [4,5] sowie auf Empfindungen von Angst [6] und Schmerz [7,5]. Als Proteinquelle und Fleischersatz sind Insekten nicht erforderlich, da problemlos auf hochwertige pflanzliche Quellen wie Sojaerzeugnisse, Seitan, Lupinen, Hanf, Erbsen, Bohnen oder andere Hülsenfrüchte - teils in Kombination mit Vollkorngetreide - sowie Nüsse und Samen zurückgegriffen werden kann. Da die Insektenzucht zudem Futtermittel und Energie verbraucht, ist und bleibt die pflanzliche Ernährung die beste Wahl für eine nachhaltige, ressourcenschonende und den Welthunger reduzierende Lebensweise. Deshalb fordern wir von Rewe, auf pflanzliche Alternativen als nachhaltige und tierethisch vertretbare Nahrungsquelle der Zukunft zu setzen und den Verkauf des Insektenburgers umgehend einzustellen. [1] https://www.morgenpost.de/vermischtes/article214119251/Bei-Rewe-gibt-es-jetzt-den-Insektenburger-zu-kaufen.html[2] Planas-Sitjà, I. et al. (2015), Proceedings of the Royal Society B: Biological Sciences, Vol. 282, Issue 1802 [3] Barron, A.B. and Klein, C. (2016), PNAS, 113 (18) 4900-4908 [4] Loukola, O. et al. (2017), Science, Vol. 355, Issue 6327, 833-836[5] Sherwin, C.M. (2001), Animal Welfare, Vol. 10, Suppl. 1, 103-118 [6] Gibson, W.T. et al. (2015), Current Biology, Vol. 25, Issue 11, 1401-1415[7] Elwood, R. W. (2011), Institute of Laboratory Animal Resources Journal, 52(2), 175-184 Bild: Getreideschimmelkäfer; Quelle: Udo Schmidt, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alphitobius_diaperinus_(Panzer,_1797)_(32514044020).png

    Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    6,258 supporters
    Petitioning Angela Merkel (CDU), EU-Ratsmitglied Angela Merkel, Europäisches Parlament, Europäische Kommission

    1.000.000 Stimmen für Straßentiere!

    German & English! 1.000.000 Stimmen für ein Bürgerbegehren zum Schutz von Straßentieren!   Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani Laut eigener Auskunft der Kommission (auf Anfrage), verfügte im Jahre 2014 die Europäische Kommission (noch) nicht über die entsprechenden Kompetenzen, innerhalb der EU eigene Programme für die Eindämmung streunender Hunde zu finanzieren, wohl aber die Möglichkeit, im Rahmen des ELER ( Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) Zahlungen an Landwirte zu leisten, die sich freiwillig(!) zur Verbesserung des Tierwohls in ihren Betrieben verpflichten. So wurden beispielsweise allein in Rumänien, dem Land, welches plakativ für das barbarische Massentöten von Straßenhunden steht, im Jahre 2012 rund 320 Mio. Euro aus den ELER-Mitteln von den Behörden bereitgestellt.Für 2016 hat die EU 161 Millionen Euro an Ergänzungsfinanzierungen zur Bekämpfung von Tierkrankheiten und –seuchen bereitgestellt. Die Frage, aus welchem Grunde es der EU möglich ist, Landwirte für die Verbesserung der Tierschutzrichtlinien im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik zu honorieren, oder Millionenbeträge zur Bekämpfung von (Nutz-)Tierkrankheiten zur Verfügung zu stellen, es jedoch (angeblich) nicht möglich sein soll, EU-Staaten bei der Einhaltung der Tierschutzrichtlinien und der Verbesserung des Tierwohls außerhalb der industriell-wirtschaftlichen Verwertung zu unterstützen, drängt sich dabei zwingend auf. Die Formulierung des Artikel 13 über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) macht deutlich, dass es weiterhin in der EU keine eigenständige Tierschutzpolitik geben soll, mit der Tiere um ihrer selbst willen geschützt werden.Für die EU wäre es ein Leichtes, die Programme des Lissabonner Vertrages zur Minderung des Tierleides um einzelne Aspekte zu ergänzen. Die Vermutung liegt nahe, dass ein Interesse der EU zur Entwicklung eines Förderprogrammes eng mit wirtschaftlichen Faktoren verknüpft sein muss, nur so erklärt sich, dass die Kommission die zahlreichen Verstöße ihrer Mitgliedsstaaten bei Säuberungsaktionen und Tötungen von Straßentieren stillschweigend akzeptiert, bzw. schlichtweg ignoriert.Die steigende Anzahl von Vegetariern/Veganern, sowie der prozentuale Zuwachs der Mitglieder bei Parteien wie der Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei zeigt deutlich, welchen Stellenwert der Tierschutz heute eingenommen hat. Die Ignoranz der einzelnen EU-Staaten, sowie auch dem ausführenden Organ der EU, bei der humanen Bekämpfung des Tierleids ist somit einem sträflichen Fehlverhalten gleichzusetzen und widerspricht dem Bürgerwillen. Wir fordern das EU-Parlament auf, beim kommenden Gipfeltreffen nach Art. 15 Abs. 3 EU-Vertrag über die Erweiterung der Maßnahmen zum Tierschutz in Art.13 AEUV zu beraten und diese zu beschließen! Weiterhin ist eine Entwicklung eines Straßentierkonzeptes, welches die Tötung ausschließt, zwingend erforderlich. Die Finanzierung von Kastrationsprojekten erweist sich langfristig als erfolgreicher, als sogenannte „Reinigungsaktionen“.Für die nachhaltige Eindämmung der Population helfen ausschließlich und nachweislich folgende Maßnahmen:   C-N-R (Catch-Neuter-Release): Die Streunertiere müssen eingefangen, geimpft, kastriert und wieder in ihrem Revier ausgesetzt werden. Unterstützung der Tierheime und Förderung der Adoption Kontrolle über die zweckgebundene Verwendung der finanziellen Mittel Durch eine Umverteilung von Teilen der Fördermittel für Agrar-, Gesundheitswesen und Stadtentwicklung lassen sich dauerhaft oben genannte Projekte finanzieren und tragen somit zum allgemeinen Wohl von Mensch und Tier bei. Selbstverständlich erwarten wir, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz/Tierschutzpartei, eine Bearbeitung unseres Anliegens und bitten um schriftliche Bestätigung der Kenntnisnahme, sowie eine zeitnahe Stellungnahme. Hochachtungsvoll, der Bundesvorstand der Partei Mensch Umwelt Tierschutz   ------------------------------------------------------------ 1.000.000 Voices for Citizens' initiative to protect strays!   Dear Chancellor Merkel,Sir EU Parlament President Antonio Tajani According to its own statements, the Commission (on request), decreed in 2014, the European Commission (still) not have the appropriate skills within the EU programs for their containment of stray dogs to finance, but rather the possibility, under the EAFRD (European agricultural Fund to afford rural development) payments to farmers who voluntarily (!) undertake to improve animal welfare on their farms. For example, in 2012 around 320 million Euros were provided from the EAFRD to the authorities in Romania alone, the country that is striking for the barbaric mass killing of stray dogs.For 2016, the EU has provided 161 million Euros in supplementary financing to combat animal diseases and epidemics. The question, for which reason it is possible in the EU, rewarding farmers for improving animal welfare policies under the Common Agricultural Policy, or providing millions of dollars to fight animal diseases (livestock), however, it (supposedly) should not be possible, to assist the EU-States in compliance with animal welfare standards and to improve animal welfare outside the industrial and economic recovery, imposes itself necessarily. The formulation of Article 13 on the Functioning of the European Union (TFEU) makes it clear that it should continue to give the EU no independent policy on animal welfare, protecting the animals for their own sake.For the EU it would be easy to supplement the programs of the Lisbon Treaty to reduce the animal suffering to individual aspects. It is highly probable that an EU interest must be closely linked to the development of a support program with economic factors. Only that would explain that the Commission tacitly accepted the numerous violations of its Member States in purges and killings of stray animals, respectively simply ignored.The increasing number of vegetarians / vegans, and the percentage increase in membership in parties like the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ / Animal Welfare Party to underline the importance of animal protection has taken today. The ignorance of the individual EU-countries, and also executive organ of the EU in the human fight against animal suffering is thus equivalent to a culpable misconduct and contradicts the citizens will. We call on the European Parlament, at the upcoming summit to Article 15 para. 3 EU Treaty on the enlargement of animal welfare measures to advise in Art.13 TFEU and to decide this! Furthermore, the development of a street animal concept, which excludes the killing, mandatory is urgently required. Funding for castration projects proves the long term as more successful, as so-called "clean-ups".Exclusively and demonstrably for sustainable curbing population the following measures will help: - C-N-R (Catch-Neuter-Release): The stray animals must be captured, vaccinated, neutered and re-suspended in their area. - Support the animal shelters and promote adoption - Control of the mandatory use of financial resources By redistribution of parts of the funding for agriculture, health and urban development above projects can be financed permanently and thus contribute to the general well-being of humans and animals in. Of course we, the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ / Animal Welfare Party, expect a handling of our concerns and ask for written confirmation of knowledge, as well as a timely statement. Yours faithfully, Federal Executive of the PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ  

    Partei Mensch Umwelt Tierschutz
    105,425 supporters