Beate Bockting und Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V.

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Die Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V., deren stellv. Vorsitzende ich bin, will die FAIRCONOMY: eine gerechte, ökologisch nachhaltige und stabile Marktwirtschaft ohne kapitalistische Auswüchse! Wir wollen die Umverteilung von unten nach oben beenden und die Wirtschaft an den Bedürfnissen der Menschen und der Natur ausrichten. Voraussetzung hierfür sind Reformen im Bereich Boden, Ressourcen und Geld. Die Ideen der FAIRCONOMY sind einfach, wirksam und gerecht. Sind dir auch Wohlstand für alle, Umweltschutz und Frieden wichtig? Dann mach mit und unterstütze uns!

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Petitioning die Bundesregierung, insbes. Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages

Für eine sozialverträgliche CO2-Abgabe durch Pro-Kopf-Rückverteilung

Um die CO2-Abgabe sozial zu gestalten, sollen die Einnahmen vollständig pro Kopf an die Bevölkerung zurück verteilt werden – jede*r erhält gleich viel! Wenn Menschen unterdurchschnittlich viel CO2-Ausstoß verursachen, bekommen sie mehr zurück, als sie bezahlen. Begründung Wir haben keine Zeit mehr. Die CO2-Emissionen müssen schnell reduziert werden, um die Klimaziele zu erreichen. Wie erreichen wir das? Mit einer CO2-Abgabe. Damit verbundene Mehrbelastungen müssen jedoch sozial abgefedert werden, sonst sind sie nicht politisch durchsetzbar. Die Abgabe zahlt jeder, der CO2 erzeugt. Firmen geben sie an die Kunden weiter. Der CO2-Ausstoß wird dadurch verteuert. Die Einnahmen sollen vollständig pro Kopf an die Bevölkerung zurück verteilt werden. Anders als bei einer CO2-Steuer ohne Rückverteilung, wird in diesem System niemand das Gefühl haben, zu viel zu geben oder zu wenig zu bekommen! Das macht Klimaschutz attraktiv und zugleich sozial gerecht. Eine Steuer verschwindet im Haushaltstopf, eine Abgabe kann ohne Abzüge der vollständigen Rückverteilung zugeführt werden. Welche ökologischen Vorteile hat das? Die Pro-Kopf-Rückverteilung setzt persönliche Anreize zum Klimaschutz: Wer weniger CO2-Ausstoß verursacht, hat mehr Geld in der Tasche als vorher. Kaufverhalten und Lebensstile werden sich schneller ändern. Unternehmen werden schnell auf das veränderte Kundenverhalten reagieren. Umweltschädliche Energieerzeugung, z.B. aus Kohle, wird teurer und verschwindet. Erneuerbare Energien werden gefördert. Umweltschutz ist damit keine Frage mehr des individuellen Verzichts, sondern der ökonomischen Effizienz. Ein Rechenbeispiel: Mit 115 € Kosten pro Tonne CO2 (wie in Schweden) ergeben sich derzeit Einnahmen von rund 100 Mrd. € im Jahr. Jede*r Bürger*in erhält 100 € im Monat, eine vierköpfige Familie also 400 €. Der Preis pro Tonne steigt langfristig mit sinkendem Verbrauch. Konkret fordern wir: Die Bundesumweltministerin möge einen Gesetzentwurf einbringen, der drei Punkte beinhaltet: Die Emission von CO2 soll mit einer Abgabe belastet werden. Die Einnahmen aus den Abgaben sollen pro Kopf an alle Bürger zurück verteilt werden. Steuerfreibeträge und Subventionen sind zu selektiv und daher ungeeignet. Die Kosten für eine einzelne Tonne CO2 sollen langfristig steigen, damit bis 2030 eine spürbare Reduktion des CO2-Verbrauchs erfolgt. Wir fordern ein schnelleres Vorangehen beim Klimaschutz. Eine Pro-Kopf-Rückverteilung belohnt diejenigen, die unser Klima weniger belasten. Weitere Informationen: Kohlenstoffdividenden – Einkommen aus Umweltschutz-Abgaben Diese Petition wird auch als Resolution beim 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag behandelt.

Beate Bockting und Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V.
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Petitioning Bundesregierung, insbes. Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Für eine gerechte und nachhaltige Bodenordnung mithilfe einer Bodenwertsteuer

Die Bodenwertsteuer verteuert Bodenspekulation, spart damit Flächen und bremst den weiteren Mietpreisanstieg. Die Bodenwertsteuer verhindert, dass sinnvolle Investitionen in den Erhalt von Altbauten bestraft werden. Damit werden ebenfalls Flächen geschont. Die Bodenwertsteuer entlastet den ökologisch sinnvollen Geschosswohnungsbau und damit Mieter und Eigentümer in Mehrfamilienhäusern. Sie ist sozialverträglicher. Die Bodenwertsteuer erfüllt die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes. Es droht mit ihr kein Einnahmeausfall für die Kommunen. Das Bodenrecht spielt in der ökologischen und sozialen Debatte eine herausragende Rolle. Jeder Mensch sollte gleichberechtigt Zugang zum Boden erhalten und die Gemeinschaft sollte sich auf Regeln zum Schutz des Bodens einigen. Boden wird immer mehr zum Anlage- und Spekulationsobjekt. Derzeit gibt es kaum Hebel, um unnötigen Flächenverbrauch zu vermeiden. Es ist möglich, Bodenflächen aufzukaufen, Preissteigerungen abzuwarten und diese Flächen nach einiger Zeit teurer wieder zu verkaufen. Die Inanspruchnahme von Flächen dringt so an den Stadtrand, obwohl innerorts viele voll erschlossene Baulücken geeignet wären, vorrangig ausgenutzt zu werden. Die ökologische Folge ist ein verschwenderischer Umgang mit Boden und Landschaft. Die soziale Folge sind steigende Mieten, Gentrifizierung und Segregation. Gleichzeitig wächst das Vermögen von Bodeneigentümern durch die Bodenwertsteigerungen ohne deren eigene Leistung. Damit muss Schluss sein! Die anstehende Grundsteuerreform bietet in diesem Jahr eine historisch einmalige Chance, die Weichen für ein gerechtes, effizientes und ökologisches Bodenrecht zu stellen: Die Grundsteuer könnte zu einer Bodenwertsteuer reformiert werden, wie es seit 2012 im Aufruf »Grundsteuer: Zeitgemäß!« gefordert wird. Konkret fordern wir, dass: Bundesfinanzminister Olaf Scholz seinen komplizierten Vorschlag mit Gebäudewertkomponente aufgibt und einen neuen Gesetzentwurf ausarbeiten lässt, der die Grundsteuer zu einer Bodenwertsteuer reformiert. die Bundesregierung ein Gesetz zur Einführung einer Bodenwertsteuer in den Bundestag einbringt, diese darf nicht auf Mieter umlegbar sein, die Länderfinanzminister sich für die Verabschiedung einer Bodenwertsteuer im Bundesrat und in ihren Ländern stark machen, Markus Lewe, Reinhard Sager und Uwe Brandl sich als kommunale Spitzenvertreter mit ihren Verbänden für die Bodenwertsteuer als vorzugswürdige Alternative im Grundsteuer-Reformprozess einsetzen. Wir setzen uns für eine gerechte und nachhaltige Bodenordnung ein, in Deutschland und weltweit. Unterstützen Sie uns! Diese Petition wird auch als Resolution beim 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag behandelt.

Beate Bockting und Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V.
1,629 supporters