Die deutschen sozialen Straßenzeitungen im INSP

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Das Internationale Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP) besteht aus über 100 Straßenzeitungen in 35 Ländern, die in 25 Sprachen veröffentlicht werden. In Deutschland helfen aktuell rund 20 soziale Straßenzeitungen Obdachlosen und von Armut bedrohten Menschen mit niedrigschwelliger Arbeit, einem Einkommen und einer Stimme. MAC

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Petitioning MinisterpräsidentInnen der Länder und Oberbürgermeister der Städte

Gegen das Sterben auf der Straße: Öffnet jetzt die Hotels für Obdachlose!

Öffnet die Hotels für Obdachlose! In großen wie kleinen Städten ist die Verelendung von Obdachlosen so sichtbar wie nie zuvor. Sie leben auf der Straße und sie sterben auf der Straße – in Corona-Zeiten mehr denn je. Wir alle werden aufgefordert, zu Hause zu bleiben und Kontakte zu vermeiden. Was ist mit denen, die kein Zuhause haben? Wie sollen sie sich vor der Infektionsgefahr schützen, wenn sie sich tagsüber auf Wärmestuben und nachts auf Sammelnotunterkünfte angewiesen sind? Obdachlose brauchen mehr Unterstützung als je zuvor. Essenausgabestellen, Tagesaufenthaltsstätten, Arztpraxen und viele Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe haben ihr Angebot reduziert. Das hat dazu geführt, dass der Akku vieler Wohnungslosen schon im Sommer leer war. Deutlich wird diese Not an den vielen verstorbenen Menschen auf der Straße. Die Obdachlosen brauchen Schutz. Das ist nur in Einzelunterbringungen möglich. Gleichzeitig sehnen sich viele Hotels nach Gästen. In den leerstehenden Zimmern können sofort Wohnungslose untergebracht werden. In Hamburg, Hannover oder London gibt es mit dieser Lösung bereits gute Erfahrungen. Gleichzeitig ist das bestmögliche Wirtschaftsförderung: Hotels verdienen ihr Geld mit echten Gästen, statt allein auf Nothilfen angewiesen zu sein. Wir fordern die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, in diesem Pandemie-Winter Obdachlose endlich sicher unterzubringen, in Einzelzimmern. Wir dürfen es nicht zulassen, dass noch mehr Menschen auf unseren Straßen sterben. Zudem braucht es dringend eine aufsuchende Sozialarbeit, die zu den Menschen auf der Straße geht, Homeoffice hilft hier nicht weiter! Die deutschen Straßenzeitungen im International Network of Streetpapers Asphalt, BISS, bodo, Donaustrudl, draußen!, Draussenseiter, fiftyfifty, Hinz&Kunzt, Jerusalëmmer, KiPPE, Straßenkreuzer, Strohhalm, Trott-war

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