Animal Equality Germany

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Animal Equality ist eine internationale Tierrechtsorganisation, die sich durch Undercover-Recherchen, Kampagnen und Bildungsprogramme für den Schutz von Nutztieren einsetzt. Animal Equality wurde 2006 in Spanien gegründet und ist mittlerweile neben Deutschland in den USA, Großbritannien, Italien, Spanien, Mexiko, Brasilien und Indien aktiv.

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Petitioning Julia Klöckner

Fordern Sie ein sofortiges Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln!

Erneuter Verrat am Tierschutz: Einmal mehr beweisen Union und SPD beinahe pünktlich zum Welttierschutztag (4. Oktober), dass Tierschutz der deutschen Politik nichts wert ist! Denn nur zwei Tage vor diesem Datum, das dem Schutz von Tieren insbesondere in der Massentierhaltung gewidmet ist, teilte die Koalition mit: Das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln soll um volle zwei Jahre aufgeschoben werden. Das bedeutet, Ferkelqual bleibt Alltag in Deutschland! Ferkeln sollen weiterhin nur wenige Tage nach der Geburt ohne Betäubung die Hoden herausgetrennt werden. In Deutschland ist diese brutale, archaische Methode noch immer gang und gäbe, um eine “Geruchs- und Geschmacksentwicklung” von Eberfleisch zu vermeiden. Diese Entscheidung der Unionsparteien und der SPD ist empörend! Die Regierungsparteien folgen dem Druck des Bauernverbands und der deutschen Schweinehalter, die sich in den vergangenen Wochen massiv gegen das Verbot der betäubungslosen Kastration gewehrt hatten: Jenes sollte ursprünglich zum 1. Januar 2019 in Kraft treten. Doch die Schweinehalter in Deutschland schrecken vor dem Mehraufwand bei Alternativen zur grausamen, betäubungslosen Kastration zurück. In mehreren anderen europäischen Ländern hingegen ist eine betäubungslose Kastration längst verboten - in der Schweiz zum Beispiel seit dem Jahr 2010, in Norwegen bereits seit 2002. In vielen Ländern haben sich die Schweinehalter mit Alternativen, die weniger Schmerzen und Leid für die Ferkel bedeuten, bestens arrangiert: wie eine Immunokastration, also eine Art Impfung der Tiere, um eine chirurgische Kastration zu umgehen. Das Verbot in Deutschland zum Jahresbeginn 2019 wurde bereits mit der Reform des Tierschutzgesetzes 2013 beschlossen. Trotz der jahrelangen Vorbereitungszeit wehrte sich der Bauernverband zuletzt dagegen, diese qualvolle Kastrationsmethode abzuschaffen. Jetzt dank Union und SPD scheinbar mit Erfolg - obwohl der Bundesrat vor Kurzem eine Verschiebung des Verbots noch abgelehnt hatte. Nun sollen die Koalitionsfraktionen im Bundestag eine Initiative auf den Weg bringen, um die Frist bis zum Verbot nochmals um zwei Jahre zu verlängern. Wir sagen NEIN zu millionenfacher Ferkelqual! Fordern Sie mit uns von CDU/CSU und SPD, dieses Tierleid nicht für weitere zwei Jahre ungehindert zuzulassen. Es darf nicht sein, dass Tiere in Deutschland aus Gründen des Profits leiden. Das Verbot der betäubungslosen Kastration von Ferkeln muss zum 1. Januar 2019 in Kraft treten!

Animal Equality Germany
268,026 supporters
Petitioning Julia Klöckner, Christian Lindner, Gero Hocker, Carina Konrad, Karlheinz Busen, Nicole Bauer, Marie-Luise Dött, Andrea Nahles, Carsten Träger, Elisabeth Winkelmeier-Becker, Johannes Fechner, Rainer...

VERHINDERN SIE DIE KRIMINALISIERUNG VON TIERSCHÜTZERN DURCH DIE DEUTSCHE POLITIK

Dem Tierschutz in Deutschland soll ein Riegel vorgeschoben werden - anders lassen sich die aktuellen Bestrebungen aus der Politik nicht deuten. Sowohl die Große Koalition als auch die FDP versuchen gegenwärtig, unverzichtbare Tierschutz-Arbeit zu kriminalisieren. Hier wird ein politisches Bemühen deutlich, die Wirkung von Tierschützern und Organisationen in Deutschland maßgeblich einzuschränken oder möglichst gar ganz außer Kraft zu setzen. Während die Große Koalition die Kriminalisierung von Tierschützern sogar im Koalitionsvertrag festgeschrieben hat, greift die FDP derzeit im Bundestag die Gemeinnützigkeit von Vereinen an, die sich für Tiere einsetzen. Regelmäßig decken Tierschützer auf, unter welcher Grausamkeit Tiere in der Massentierhaltung mitten in Deutschland leiden. Wieder und wieder kommen nur durch das Engagement dieser Tierschützer schockierende Haltungsbedingungen, qualvolle Praktiken und auch eklatante Verstöße gegen Tierschutzrichtlinien überhaupt ans Tageslicht. Und wieder und wieder zeigt sich, in welch erschreckendem Ausmaß die behördlichen Kontrollen von Nutztierbetrieben versagen. Unter diesen Umständen sind Tierschutz-Engagement und insbesondere Tierschutz-Recherchen aus der Zivilgesellschaft der einzige Weg, das systematische Tierleid durch die Massentierhaltung an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch die Große Koalition verfolgt den Plan, ausgerechnet jene engagierten Bürgerinnen und Bürger zu bestrafen, die dieses Leid aufdecken - und damit auch Verstöße gegen geltende Gesetze und grundgesetzlich verankerte ethische Werte unserer Gesellschaft offenlegen. Wenn der Koalitionsvertrag ankündigt, “Einbrüche in Tierställe als Straftatbestand effektiv [zu] ahnden”, bedienen sich die Regierungsparteien dabei einer kriminalisierenden, wie auch populistischen Wortwahl. Diese Wortwahl durch die Große Koalition verzerrt die Rechtslage und ist faktisch falsch. Die Politik ignoriert zudem, dass die deutsche Rechtsprechung immer wieder nicht nur die Notwendigkeit von Tierschutz-Recherchen bestätigt, sondern auch ein erhebliches öffentliches Interesse daran attestiert hat. Erst im Frühjahr 2018 erkannte zum Beispiel das Oberlandesgericht Naumburg eine Undercover-Recherche in einem Nutztierbetrieb durch Tierschützer als gerechtfertigt an, weil im schockierenden Zustand des Schweinemastbetriebs ein “rechtfertigender Notstand” vorlag (OLG Naumburg, Urt. v. 22.02.2018, Az. 2 Rv 157/17). Jüngst bestätigte auch der Bundesgerichtshof in einem historischen Urteil, dass die Verbreitung solcher Recherche-Aufnahmen rechtmäßig ist (BGH, Urt. v. 10.04.2018, Az. VI ZR 396/16): Die Allgemeinheit hat das Recht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet. Trotzdem versucht aktuell auch die FDP mit einem Antrag im Bundestag, wichtige Tierschutz-Arbeit zu verhindern, indem sie ausgerechnet die Gemeinnützigkeit von Organisationen angreift. Auch dieser Antrag bemüht sich, Tierschützer als kriminell zu diskreditieren, und torpediert ebenfalls jene Organisationen, die durch investigative Recherchen Missstände und Tierschutzverstöße in der Massentierhaltung an die Öffentlichkeit bringen. Mit diesen Kriminalisierungs-Versuchen zielen die Große Koalition und die FDP auf das Herz der Tierschutz-Bewegung in Deutschland: das dafür schlägt, die grausame Wahrheit hinter den hohen Mauern der Tierindustrie zu enthüllen. Wir bitten Sie: Appellieren Sie mit uns an die Große Koalition sowie die FDP, diesen empörenden Feldzug gegen den Tierschutz in Deutschland zu stoppen. Fordern Sie ein Ende der politisch vorangetriebenen Kriminalisierung von Tierschützern, die ganz offensichtlich einseitig die Interessen der Nutztierindustrie bedient. Verteidigen Sie Ihr demokratisch festgeschriebenes Informationsrecht zu erfahren, was Massentierhaltung wirklich bedeutet. Bestehen Sie auf dem Schutz zivilgesellschaftlichen Engagements, einem wertvollen Gut, das für das Selbstverständnis sowie das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer demokratischen Gesellschaft unerlässlich ist.  Und vor allem: Fordern Sie mit uns eine konsequentere Bekämpfung von Tierleid, wie es tagtäglich und systematisch in der Massentierhaltung geschieht.  

Animal Equality Germany
129,479 supporters
Petitioning I.E. Mukta Dutta Tomar, Bastian N. Chacko

Gequält für Milch und Leder - Beenden Sie das Leid der "heiligen" Kühe in Indien

Für viele Menschen in Indien gilt die Kuh als “heiliges” Tier. Dennoch leiden Indiens Kühe und Büffel unter unvorstellbaren Grausamkeiten, wie umfangreiche Undercover-Recherchen der internationalen Organisation Animal Equality ans Licht bringen. Denn Indien ist der größte Milchproduzent der Welt und darüber hinaus einer der größten Exporteure von Rindfleisch und Leder. Und so gelangen die tierquälerischen Produkte aus der indischen Rinderhaltung auch zu uns: Deutschland ist der zweitwichtigste Absatzmarkt für Leder aus Indien. Die Aufnahmen der Animal-Equality-Ermittler von Milchbetrieben, Schlachthäusern und Tiermärkten zeigen katastrophale Zustände und schlimmste Gewalt gegenüber Kühen und Kälbern:   - Kühe werden unter äußerst unhygienischen Bedingungen von oftmals ungeübtem Personal künstlich besamt. - Brutalität und archaische Methoden kommen zum Einsatz, um die Geburt von Kälbern künstlich einzuleiten: Unsere Ermittler dokumentierten, wie hochschwangere Kühe unter Holzplanken auf dem Boden gerollt werden, um Druck auf die Gebärmutter auszuüben. - Da männliche Kälber für die Milchindustrie wertlos sind, werden sie an Schlachter verkauft oder einfach dem Tod überlassen. - Schläge mit Stöcken und Ketten sowie Tritte sollen die Tiere gefügig machen. Um die Kühe auf Schlachttransporter zu treiben, stechen ihnen viele Arbeiter außerdem Stöcke oder Finger in die Genitalien, brechen ihnen die Schwänze und reiben ihnen Chili in die Augen. - Ausgediente Milchkühe werden auf Tiermärkten zu Schlachtzwecken verkauft. - Die Schlachtmethoden umfassen oftmals keine Betäubung, sondern brutale Mittel wie Hammerschläge auf den Kopf der Tiere. - Im Schlachthof wird den Kühen und Büffeln häufig mehrfach die Kehle durchgeschnitten; kaum ein Arbeiter tötet die Tiere bereits mit dem ersten Schnitt.   Angestoßen von Animal Equalitys Aufnahmen und Empfehlungen hatte zwar die indische Regierung bereits die Tierschutzvorschriften insbesondere auf den Lebendtiermärkten verschärft und einige der brutalsten Praktiken verboten. Doch nach Widerstand aus einigen indischen Regionen sind die Tiermärkte u.a. zum Verkauf ausgedienter Milchkühe zu Schlachtzwecken zurückgekehrt. Auch in Milchbetrieben und Schlachthäusern ist die Situation für die Kühe und Kälber weiterhin erschreckend. Da Deutschland als einer der Hauptabnehmer von indischem Leder eine große Rolle für die indische Tierindustrie spielt, haben wir gemeinsam Einflussmöglichkeit auf das Geschehen vor Ort. Wir fordern deswegen von der indischen Botschaft in Berlin, die indische Regierung zu veranlassen, durch Richtlinien gegen das Leid der Kühe und Büffel in Indien vorzugehen. Zu unseren Forderungen gehören die gesicherte Betäubung der Tiere vor der Schlachtung, hohe Strafen für Verstöße gegen Tierschutzvorschriften und eine geschlechtskontrollierte künstliche Befruchtung der Milchkühe, um männlichen Nachwuchs als bloße "Schlachtware" auszuschließen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die indische Botschafterin in Berlin. Fordern Sie gemeinsam mit uns von den indischen Behörden, endlich zuverlässig gegen das Leid der Kühe und Büffel vorgehen.

Animal Equality Germany
51,282 supporters
Petitioning Markus Mosa

Schweinehölle für Wurst: Stoppen Sie den Verkauf von El-Pozo-Würsten bei Edeka und Rewe

Ein Tierschutzskandal, der bis nach Deutschland führt: Anfang Februar 2018 hat Animal Equality eine neue Recherche in einem Schweinemastbetrieb in Alhama de Murcia (Spanien) veröffentlicht. Der Betrieb gehört zu einem Unternehmen, das den Fleischfabrikanten El Pozo beliefert, einen der größten Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren Spaniens. Auch in Deutschland werden El-Pozo-Würste verkauft: über die Supermarktketten Edeka und Rewe sowie den Online-Marketplace von Amazon.de. Selbst unsere erfahrenen Ermittler waren schockiert, als sie die katastrophalen Zustände in dem Schweinemastbetrieb entdeckten: Tiere mit riesigen Abszessen, schmerzhaften Eingeweidebrüchen sowie Geschwüren, die von Fliegen und Maden befallen sind und offenbar keine veterinärmedizinische Versorgung erhalten, sterbende und tote Tiere in fortgeschrittenem Verwesungszustand, die mitten unter den lebenden liegen, Schweine, die seit Tagen ohne Futter sind und deswegen sogar jene Artgenossen bei lebendigem Leib zu essen beginnen, die vor Schwäche nicht mehr aufstehen können, Schweinebabys, die qualvoll sterben und nicht tierärztlich versorgt werden, katastrophale hygienische Zustände und Tiere, die tief in den eigenen Exkrementen stehen, Container, die von Tierleichen sowie Fliegenmaden überquellen. Der Betrieb befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Hauptsitz von El Pozo und missachtet dennoch selbst tierschutzrechtliche Mindestanforderungen. Der gravierende gesundheitliche Zustand der Schweine, die von Eiterbeulen und Geschwüren deformiert sind, zeugt von skandalöser Vernachlässigung und Grausamkeit gegenüber Tieren. Wir haben diese erschreckenden Zustände den zuständigen Behörden gemeldet und fordern die Schließung des Betriebs. Doch wir benötigen Ihre Hilfe, um den Druck auf El Pozo zu erhöhen und solches Tierleid künftig zu verhindern. Fordern Sie gemeinsam mit uns von Amazon sowie den Supermarktketten Edeka und Rewe, die Produkte von El Pozo nicht mehr zu verkaufen und stattdessen das Sortiment um tierleidfreie, pflanzliche Alternativen zu erweitern. Bitte sehen Sie sich das Video an und unterschreiben Sie die Petition! Herzlichen Dank! Ihr Team von Animal Equality P.S.: Weitere Informationen darüber, wie Schweine für El Pozo leiden, finden Sie auf unserer Kampagnenseite: www.animalequality.de/schweinehölle-in-spanien    

Animal Equality Germany
74,209 supporters
Victory
Petitioning Udo Bullmann, MdEP, Ismail Ertrug, MdEP, Knut Fleckenstein, MdEP, Evelyne Gebhardt, MdEP, Jens Geier, MdEP, Iris Hoffmann, MdEP, Petra Kammerevert, MdEP, Sylvia-Yvonne Kaufmann, MdEP, Dietmar Köste...

Käfighaltung von Kaninchen in der EU stoppen!

Wir können Geschichte schreiben, doch wir müssen jetzt handeln! In Kürze wird das Europäische Parlament darüber abstimmen, die grausame Kaninchenmast in engen Käfigen endlich zu verbieten. Sagen Sie den Abgeordneten, was Sie von dieser Tierquälerei halten!340 Millionen Kaninchen leiden in der EU jährlich unter grausamsten Haltungsbedingungen. Bis zur Schlachtung verbringen sie ihr Leben eingesperrt in winzigen Käfigen, sehen kein Tageslicht und spüren unter ihren Pfoten nur blanke Metallgitter. Täglich sind sie extremen Schmerzen, Krankheiten und Misshandlungen ausgesetzt. Am 14. März 2017 könnte diese tierquälerische Haltungsform ein Ende haben: Das Europäische Parlament wird darüber abstimmen, ob die Kaninchenzucht in der EU künftig durch gesetzlich festgelegte Mindeststandards geregelt wird. Doch viele Abgeordnete haben noch keine Entscheidung getroffen. Uns bleiben nur wenige Tage, um sie davon zu überzeugen, dass die Käfighaltung ein Ende haben muss! Unterzeichnen Sie unseren Aufruf und bitten Sie die Abgeordneten, für eine neue Gesetzgebung zu stimmen! Am Tag der Abstimmung werden wir in Straßburg sein und Sie über die Entwicklungen informieren. Es ist wichtig, dass wir mit der Petition den öffentlichen Druck auf die Entscheidungsträger erhöhen. Bitte erzählen Sie Ihren Freunden und Bekannten davon und teilen Sie den Aufruf in den sozialen Netzwerken. Bis zur Abstimmung am 14. März bleibt uns nur wenig Zeit. Geben Sie den Tieren eine Stimme! Weitere Information finden Sie auch unter http://www.animalequality.de/neuigkeiten/fortschritt-fuer-kaninchen Erhalten Sie wichtige Updates zur Kampagne auch über unseren Newsletter – setzen Sie unten rechts in der Box ein Häkchen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten! Herzlichen Dank!

Animal Equality Germany
47,855 supporters