Frau Marie-Theres Nonn, Präsidentin des Bundeseisenbahn-vermögens.: KGA "Tempelhofer und Neuköllner Berg" als Grünflächen für Berlin erhalten!
  • Petitioning Frau Marie-Theres Nonn

This petition will be delivered to:

Präsidentin des Bundeseisenbahnvermögens
Frau Marie-Theres Nonn
Dienststelle Ost, Berlin
Bundeseisenbahnvermögen

Frau Marie-Theres Nonn, Präsidentin des Bundeseisenbahn-vermögens.: KGA "Tempelhofer und Neuköllner Berg" als Grünflächen für Berlin erhalten!

    1. Petition by

      Gartenkolonie Tempelhofer Berg

Die zukünftige Lebens- und Wohnqualität in unseren Städten hängt entscheidend davon ab, wie wir mit den drängenden Fragen der Freiflächennutzung durch die Stadtbevölkerung, des Stadtklimas und des Biotopschutzes, der Schaffung von bezahlbarem Wohn- und Gewerberaum sowie des sozialen Zusammenhalts umgehen. In diesem brennenden Konfliktfeld ist das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) als Eigentümerin zahlreicher Flächen im Stadtgebiet von Berlin aufgefordert, eine neue Verantwortung und eine Rolle als Vorreiterin zu übernehmen. Wir fordern das BEV auf, der sich ändernden stadtplanerischen Bewertung von Freiflächen und Kleingärten Rechnung zu tragen und ihre Politik des Verkaufs u.a. von Kleingärten zu ändern.
Konkret fordern und bitten wir: Verkaufen Sie die Flächen der zur Bahn-Landwirt-schaft gehörenden Kleingartenanlagen „Tempelhofer Berg“ und „Neuköllner Berg“ in Berlin NICHT! Werden Sie sich Ihrer Verantwortung für alle Berlinerinnen und Berliner bewusst und schützen Sie zwei Kleingartenanlagen, die durch den vom Senat geplanten Umbau des Tempelhofer Feldes bedroht sind. Wir bitten Sie, an diesem konkreten Beispiel Ihren Worten, mit denen Sie die Bahn-Landwirtschaft ausdrücklich unterstützen und die wir mit Freude in der Festschrift zu deren 100 jährigem Bestehen gelesen haben, Taten folgen zu lassen.
Schützen Sie beide Kleingartenanlagen (KGA), indem Sie sie bei der BLW belassen!

The future quality of urban life will depend on our ability to find new answers to urgent questions such as how to utilize and preserve urban green space, how to mitigate the effect of climate change on increasingly hot cities while providing affordable living quarters and employment opportunities.
The German Federal Railway Fund (BEV)* is an important real estate holder in the city of Berlin.
We request BEV to respond to the above challenge and to:
- stop selling its urban green space for maximized profits.
- reconsider in particular its agricultural garden allotments.
- take leadership in the ongoing debate on urban planning which increasingly values inner city green space.

Specifically, we request that BEV not sell its agricultural garden allotments “Tempelhofer Berg” and “Neuköllner Berg” and instead protect these two allotments, which are threatened by plans of the Berlin Senate for a conversion of the “Tempelhofer Feld,” the historical inner city Tempelhof Airport.
Be true to your word and support the agricultural garden allotments by keeping them as valuable inner city green space.

* The German Federal Railway Fund (BEV, ”Bundeseisenbahnvermögen”) is a public authority under the Federal Ministry of Transport, Building and Urban Affairs. BEV administers the profitable use of real estate inessential to railway operations. This also applies to agricultural garden allotments (“Bahn-Landwirtschaft”) as a social services entity under joint supervision by BEV and the German Railway.

 

Begründung  im Detail:

Beide KGA bilden zusammen mit dem Flugfeld Tempelhof für den Bezirk landschaftlich und in klimatischer Hinsicht und für die Biodiversität der gesamten Stadt eine wertvolle Einheit. Vor diesem Hintergrund finden die Verkaufsverhandlungen zwischen Ihnen als oberster Vertreterin des Bundeseisenbahnvermögens und dem Berliner Senat statt. Die Pläne des Senates für mehr Wohnraum und die Förderung des Wohlstandes für alle Berliner durch Bau von Gewerbeeinheiten am Ort der Kleingärten sind wegen der besonderen Bedeutung des Areals höchst umstritten. Der direkt betroffene Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg steht in direkter Opposition zu den Senatsplänen und hat bessere Alternativen vorgeschlagen. Eine Bürgerinitiative (100% Tempelhof) setzt sich für die Beteiligung aller Berlinerinnen und Berliner an der Entscheidung über die Zukunft des Flugfeldes ein und sammelte in Rekordzeit 33382 Unterschriften als Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens. Sie macht auf die Bedeutung des Feldes (und der umliegenden Kolonien) als Ganzes aufmerksam. Die Bezirksverordneten der BVV Tempelhof–Schöneberg haben sich in ihrer Sitzung vom 16.01.2013 mehrheitlich hinter die Ziele der Initiative gestellt und empfohlen, diese auf den Internetseiten des Rathauses zu bewerben.

Beide Kolonien sind am Rande des ehemaligen Flughafens in Tempelhof gelegen und stellen mit ihrer in 70 Jahren gewachsenen Vegetation einen klimatisch wirksamen Ausgleichsfaktor dar, dessen Bedeutung vor dem Hintergrund des zukünftigen Klimawandels gar nicht überschätzt werden kann. Die Mehrzahl der renommierten Fachleute ist dieser Ansicht (z.B. das Positionspapier des Deutschen Städtetages vom Juli 2012!). Der Berliner Senat rechnet in der Agenda 21 mit 2,5° Erhöhung der Jahresmitteltemperatur in den kommenden Jahrzehnten, dazu kommt bei Bebauung nach senatseigener Berechnung mindestens 1° zusätzlich durch Versiegelung in den umliegenden Wohngebieten in Tempelhof-Schöneberg.

Auch wir sehen, dass Berlin mehr Wohnungen braucht und unterstützen diese Anstrengungen. Wir sind jedoch für Augenmaß bei der Bebauung und sehen, dass die Berliner Problematik nicht mit einer Bebauung des Flugfeldes gelöst werden kann. Darüber hinaus ist es keine Zwangsläufigkeit, dass das Glück der Familien, die neuen Wohnraum beziehen, auf Kosten der Familien gehen muss, die auf ihre Gärten und Erholung in Zukunft verzichten müssen. Berlin verfügt über genügend Flächen, die nach Meinung von Fachleuten für Wohnungsneubau herangezogen werden können, ohne Schäden zu verursachen, die bei der Bebauung des Flugfeldes unweigerlich aufträten.

Das Bundeseisenbahnvermögen hat die Gelegenheit, sich mit einer Änderung seiner Verkaufspolitik an die Spitze einer Entwicklung zu setzen, die sich langfristig durchsetzen wird! Für eine Stadtplanung, die dem Klimawandel  mit allen seinen Implikationen Rechnung trägt und die Belange der Bürger vor Ort als maßgebliche Planungsgrößen in das Zentrum der Überlegungen setzt.

 

Unterschreiben Sie die Petition bitte noch heute und leiten Sie sie an Ihre Freunde weiter.

 

 

Background

In conjunction with the Tempelhofer Flugfeld, the two allotments play an important role in mitigating the climate change impact on inner city life by alleviating the effects of higher temperatures. Furthermore, they contribute to the biodiversity of both the local borough and Berlin proper, and they are of aesthetic value.

In this context, the German Federal Railway Fund with you as their highest representative and the Berlin Senate negotiate the sale of the allotment areas.

The Berlin Senate intends to increase living space by planning residential and commercial units on the site of the allotments. However, this is highly controversial due to the great value of these green spaces for Berlin’s quality of life. The borough immediately concerned, Tempelhof-Schöneberg, opposes the plans of the Berlin Senate and has suggested far better alternatives.

The citizen's initiative 100% Tempelhof advocates for the direct involvement of Berlin citizens in any decision regarding the future of the “Tempelhofer Feld“ and has collected 33382 signatures to date in support of their concern. The initiative highlights the importance of the “Tempelhofer Feld“ (including the surrounding allotments). On January 16th, 2013 the majority of the representatives in the district council of the borough Tempelhof-Schöneberg supported the initiative's goals and recommended displaying them on the town hall’s website.

Both allotments border the former Tempelhof Airport and have existed for 70 years. In view of upcoming climate change, green spaces provide an invaluable source for relieving the effects of higher temperatures.

The majority of acknowledged experts share this point of view (for example, the German Association of Cities and Towns from July 2012). As laid down in Agenda 21, the Berlin Senate expects a rise of the mean annual temperature by 2,5°C in the coming decades and a further increase of the temperature by 1°C in the local borough due to the sealing of surfaces for property developments.

We strongly agree that Berlin needs more living space and should further initiate efforts to improve the housing situation. However, we support well-balanced building development and argue that the housing shortage in Berlin cannot be solved by developing on the site of the former city airport.

According to expert opinion, Berlin has plenty of available building land, which can be used for living quarters without destroying green spaces. So there is no need for families to give up their recreational gardens in order to provide living space for other families.

By changing its policy, the German Federal Railway Fund can invest in developments that will continue to be sustainable in the future: urban planning that takes climate change as well as people's concerns about urban quality of life into consideration.

Please sign the petition and forward it to your friends!

 

 

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      • 8 days ago

      Kleingärten sind Kleinode der Stadtgestaltung, die es zu pflegen und zu erhalten gilt.

      REPORT THIS COMMENT:
    • Susanne Weber GERMANY
      • about 1 month ago

      habe selbst um Gartenerhalt gekämpft und weiß, das die Politiker wenig unterstützen

      REPORT THIS COMMENT:
    • Detlef Fritz 12347, GERMANY
      • 4 months ago

      Weil jede Kleingartenanlagr ein unverzichtbares Stück Natur in der Großstadt ist.

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    • Thorsten Rudnik GERMANY
      • 4 months ago

      Wo kommen wir denn dahin wenn wir alle Grünflächen überbauen

      REPORT THIS COMMENT:
      • 4 months ago

      Kleingärten sind wichtig für Mensch und Natur

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