an die Hundefänger / Behörden in Brasov Rumänien: Stoppt das Töten!
  • Petitioned Flavius Barbulescu

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Flavius Barbulescu
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Primaria Municipiului Brasov Adrian Atomei
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an die Hundefänger / Behörden in Brasov Rumänien: Stoppt das Töten!

    1. Petition by

      Deutschland sagt Nein zum Tiermorden e.V

In Erinnerung an einen Freund, getötet von den Hundefängern des Flavius Bărbulescu
“Ein Leben bedeutet nichts, doch nichts bedeutet so viel wie ein Leben”

Nemo war ein Hund mit einem Fell so golden wie die Kastanienblätter im Herbst, mit einer weißen Schnauze und Augen lebendig wie Quecksilber.
Nemo war der einzige Hund, den ich immer wiedererkannte, in jeder Box und in jedem Zustand, er war das einzige stille Bild im haarsträubenden Kaleidoskop des Tierheims in Stupini, wo Hunde auftauchten und verschwanden wie Geister. Ich habe ihn Dutzende Male gesehen, in allen Jahreszeiten, schwimmend im Dreck, zitternd im Schnee, ich habe ihn nass, dreckig und erschöpft gesehen, bis auf die Knochen abgemagert, ich habe ihn genesend gesehen und auch blutend, verwundet an den Beinen, an der Nase, an der Zunge. Kein einziges Mal, während der über hundert „Wiedersehen“ hat Nemo vergessen an das rostige Zwingergitter zu springen, es kaum erwartend, uns zu lecken oder seine weiße Schnauze in unseren Händen zu vergraben.
Nemo war der einzige Hund, der mehr als ein Jahr im Lager des Hundefängers Bărbulescu überlebt hatte und war somit mehr als ein einfacher Hund. Er war ein Symbol. Das Symbol des Widerstands in jenem finsteren Tierheim, ein Symbol der Hoffnung. Nemo war der erste Hund, der die Hundefänger besiegte und ihnen bewies, dass es Leben auch nach der Einkerkerung in Stupini gab. Vielleicht hätten wir ihn retten können, doch wir durften es nicht. Es schien uns, dass das heldenhafte Überleben dieses Hundes etwas von dem wundersamen Überleben der an grauenhaft verseuchten Orten eingesetzten „Wächter“-Tiere hatte. Wir meinten, es sei Nemos Schicksal dort, unter seinen jämmerlichen Genossen zu sein, um sie irgendwie durch seine bloße Gegenwart zu beschützen, wie ein Talisman.
Mittwoch, den 10. April, hat der von uns herbeigebrachte Tierarzt Nemo geimpft. Es war ein schöner Tag, die Hundefänger lachten und Brânduşa Popa erklärte gutmütig dass Nemo „unser Liebling“ sei. Nemo duldete brav das Impfen und nachher sprang er auf und leckte wie im Rausch unsere Hände, wie er es seit genau einem Jahr, einem Monat und vier Tagen tat.
Am nächsten Tag war alles umsonst gewesen. Noch bevor wir zum Heim gelangten, hatten die Jünger des Bărbulescu Nemo getötet, seine Leiche zusammen mit denen anderer Hunde in einen dreckigen Kleintransporter verladen und sie schnellstens zum Krematorium geschafft. Bevor er getötet worden war, hat Nemo wahrscheinlich seine Mörder geleckt und gewedelt, bis sich sein Blick trübte…
Erst später, als die Polizei gekommen war und wir die Protokolle unterschrieben hatten, umgeben von den düsteren Gesichtern und den Alkoholfahnen der Hundefänger begriffen wir, dass Nemo nicht zufällig getötet worden war. Unser Held bezahlte mit dem Leben dafür, dass er ein Symbol war, unser Symbol, und der Hundefänger Bărbulescu hatte instinktiv die Bedeutung der Zerstörung der feindlichen Symbole in einem Krieg verstanden.
Nemo musste auch sterben, weil er ein Symbol der Schwäche des Bărbulescu war, der Hauch des Zweifels, der am Glauben des Hundefängers rüttelte, gefestigt in 10 Jahren Tiertötungen. Bărbulescu konnte weder seine Entfremdung riskieren, noch es sich leisten, nicht mehr er selbst zu sein.
Und weil ein Symbol das Wesen, das es verkörpert hat, überlebt, reichte es nicht aus, dass Nemo physisch verschwand. Sein Andenken musste zerstört werden, er musste einer abscheulichen Kategorie zugeordnet werden, er musste symbolisch getötet und von einer offiziellen Lüge zerdrückt werden. So wurde eine groteske Geschichte erfunden, in der Nemo einen der Hundefänger, die ihn „fütterten“ angeblich gebissen hatte, was sein unwiderrufbares Todesurteil bedeutete, denn er war nun ein „aggressiver Hund“.
Die „Zuständigkeiten” wurden genau verteilt, wie in jeder achtbaren Seilschaft. So gab Bürgermeister Scripcaru den allgemeinen Ausrottungsbefehl für die Hunde in Brasov, Vizebürgermeister Atomei bewilligte mit einem warmen Lächeln (in Gedanken bei seinem letzten Japanausflug) die Tötung in Brasov Stupin, die Beamten der Veterinärdirektion fälschten die Inspektionsblätter und Kontrollnotizen, so dass der dreckige Stall des Bărbulescu in Brasov todbringend weiterbestehen kann, und die Hundefängerschergen bringen die Hunde gnadenlos um .
Nemo war ein Hund mit einem Fell so golden wie die Kastanienblätter im Herbst, mit einer weißen Schnauze und Augen lebendig wie Quecksilber.
Nemo überlebte genau ein Jahr, einen Monat und 5 Tage in der Vernichtungsstation von Stupini.
Wir nannten unseren namenslosen Held Nemo, weil er die Farben eines Clownfisches hatte, und weil Nemo „Niemand“ bedeutet (und die meisten in Stupini getöteten Hunde sind „Niemand“), aber auch weil das Abenteuer unseres armen Niemand kurz vor einem möglichen glücklichen Ende endete, wie das Abenteuer des berühmten Clownfisches.
Nemo hat nie auf den Namen Nemo geantwortet, weil wir ihn erst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen so nannten. Er hätte ihm sowieso nichts ausgemacht bei welchem Namen er gerufen wurde, solange er nur gerufen wurde...

Nemo wurde von den Hundefängern des Flavius Bărbulescu am 11. April 2013 getötet. Von Nemo blieb nichts mehr übrig als unsere Erinnerung, ein paar Fotos, ein kurzer Film und viel Bedauern… Adieu, Nemo, adieu guter, namensloser Freund … und wenn du kannst, vergib uns …
Tierfreunde aller Nationen helft uns, dieses Grauen zu beenden, helft den namenlosen Nemos, schreibt an die Verantwortlichen, was Ihr von diesem grausamen Morden haltet. Entfacht einen Sturm für die Opfer des Krieges gegen die Hunde in Rumänien.

Claudiu Dumitriu und Codrut Feher, Brasov

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    1. Reached 7,000 signatures
    2. English Translation!

      to the dog catcher / authorities in Brasov Romania: Stop the Killing!

      Petition of Germany says no to animal killings e.V
      In memory of a friend killed by the dog catchers of Flavius Bărbulescu
      "A life is nothing, but nothing means as much as a life"

      Nemo was a dog with a skin as golden as the chestnut leaves in autumn, alive with a white muzzle and eyes like mercury.
      Nemo was the only dog I always realized in each box and in each state, he was the only one still image in outlandish kaleidoscope of the shelter in Stupini where dogs appeared and disappeared like ghosts. I've seen it dozens of times, in all seasons, swimming in mud, shivering in the snow, I have wet, dirty and exhausted saw him, emaciated to the bone, I have seen him recuperating and also bleeding, wounded in the legs, to the nose, the tongue. Not once, during the more than a hundred "Goodbye" Nemo has forgotten to jump to the kennel rusty grating, hardly expecting to lick us or to bury his white snout int

    3. Reached 250 signatures

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    Reasons for signing

    • Wendy Schwedt GERMANY
      • 3 months ago

      Es ist Mord und ich bin gegen Gewalt!!!

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    • Sandra Keil GERMANY
      • 3 months ago

      grausamket und unmenschlichkeit müssen gestoppt werden!

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      • 3 months ago

      Rumänien ist eine Schnde für Europa.

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      • 4 months ago

      Please let the dogs live in peace and stop this brutal and barbaric massacre!

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    • Josephine Boog GERMANY
      • 4 months ago

      Jedes Tier hat ein Recht auf (ein richtiges) Leben!

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