Mufflons im Teutoburger Wald sollen leben
  • Petitioned Christoph Grüner
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Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Christoph Grüner
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Verwaltungsgericht Minden
Vizepräsident Dr. Hans Jörg Korte, Richterin Bärbel Brinkmann
Dezernat für Umwelt und Klimaschutz Bielefeld
Anja Ritschel
See response
Untere Jagdbehörde Bielefeld
Jürgen Kley
Oberverwaltungsgericht Münster
Dr. Michael Bertrams, Dr. Ulrich Lau
Diplom Forstwirt
Clemens Freiherr von Spiegel

Mufflons im Teutoburger Wald sollen leben

    1. Elke Deistler
    2. Petition by

      Elke Deistler

      Bielefeld, Germany

+++ UPDATE +++

8. Februar 2013

Unfassbare neue Abschusspläne: Nun will die Klasing'sche Stiftung auf ihrem Besitz auch alle Rehe radikal abschießen lassen!

Zum 1. April soll es zu einem entsprechenden lukrativen Vertrag mit einem Förster kommen, um den Wald zu Gunsten einer profitablen Holzvermarktung 'wildfrei' zu bekommen.

Bitte protestieren Sie für den Erhalt der Tiere im Wald - denn ein Wald ist mehr als eine Holzplantage!

+++ 

Ich möchte mit dieser Petition so viele Menschen wie möglich mobilisieren, um eine kleine friedliche, seit beinahe 50 Jahren im Teutoburger Wald ansässige Wildschafherde (zwölf Tiere) vor dem drohenden Tod zu bewahren.

Wie der Bielefelder Presse zu entnehmen war, ist der Klage eines Teils der Waldeigner, der Klasing'schen Familienstiftung, auf Totalabschuss der Tiere vor dem Mindener Verwaltungsgericht nun stattgegeben worden. Die Begründung: Baumschäden, welche die Tiere verursachten, griffen in die Eigentumsrechte der Eigner ein. 

Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass das angeblich zu große Ausmaß der Schäden nicht belegt ist, da vor Gericht weder unabhängige Gutachter, die den Schaden weitaus geringer beziffern, noch die Mehrzahl der den Fortbestand der Herde befürwortenden Waldeigner gehört worden seien.

Wie auch immer, Tiere stellen einen Wert an sich dar und gehören untrennbar zu einem Wald dazu. Sie dürfen, nur weil ihr Leben Spuren hinterlässt, nicht einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Heutzutage sollte niemand so viel Macht besitzen dürfen, dass allein seine finanziellen Interessen über Leben und Tod entscheiden können. Wie eine aktuelle Umfrage in der lokalen Presse zeigt, sind über 85% der Bürgerinnen und Bürger der gleichen Meinung.

Als Lehrerin leite ich, so oft es mir möglich ist, Tierschutz-AGs, in denen ich meinen Schülerinnen und Schülern Respekt im Umgang mit Tieren vermitteln möchte. Da ich den Gedanken verabscheue, dass Profitmaximierung schwerer wiegen soll als das Recht von Lebewesen auf Leben, verspürte ich einen starken Drang, etwas gegen dieses Unrecht tun zu müssen. Ich kann nicht hinnehmen, dass vor dem Gesetz Eigentumsrechte über §1 des Tierschutzgesetzes gestellt werden, der „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf" fordert, „dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen".

Als der Abschuss zum ersten Mal drohte (Herbst 2010), schrieben viele Bürgerinnen und Bürger, so auch ich, Protestmails an das Umweltministerium NRW. Seinerzeit konnte der Abschuss schon einmal abgewendet werden.

Die "Neue Westfälische" berichtete am 01.02.: „Die Stadt will das Mufflon-Urteil des Verwaltungsgerichts Minden nicht hinnehmen. Zeitnah werde sie einen Antrag auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster stellen, kündigte jetzt Umweltdezernentin Anja Ritschel an. Sie hat dafür einen Monat Zeit". Uns bleibt nur noch bis spätestens Anfang März Zeit, die Entscheidungsträger auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, die Tötung der Mufflonherde zu verhindern.

 

+++++

Bisherige Reaktionen:

Der BUND NRW e.V.:

„Der BUND sieht einen Totalabschuss der Mufflons als sehr kritisch an, ein Abschuss ist naturschutzfachlich nicht begründbar, sondern bestenfalls forstwirtschaftlich (wie offenbar im vorliegenden Fall)."

Recent signatures

    News

    1. Reached 15,000 signatures
    2. Unfassbar! Nun sollen auch noch alle Rehe abgeschossen werden!

      Elke Deistler
      Petition Organizer

      Liebe Muffel-Freunde,

      es ist schier unfassbar, was wir Bielefelder heute in der "Neuen Westfälischen" lesen mussten: Nun will die Klasing'sche Stiftung nicht mehr "nur" den Mufflons an den Kragen, nein, nun soll quasi alles, was sich dort auf vier Beinen bewegt, abgeballert werden. Ein weitgehend tierfreier Wald sei das Ziel, um den Zustand des Waldes (wohl passender: der riesigen Holzplantage) zu verbessern, so wird Herr Otto Klasing zitiert. Und jetzt kommt's: In seiner Logik macht ein "extremer Abschuss von Schalenwild ökologische Vielfalt im Wald" erst möglich.

      Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre...

      Sollten Politik und Gerichte ein solch unethisches Ansinnen trotz Tierschutzgesetz und einer klaren Mehrheit dagegen nicht abwenden können, dann ist doch wohl irgendetwas faul im Staate Deutschland... Nur weil mir ein Grundstück gehört, kann ich dort doch nicht treiben, was ich will, oder?!
      Bitte nun erst recht fleißig weiter protestieren und den Petitionslink teilen.

    3. Reached 750 signatures
    4. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Sollen sie doch einfach ihren Wald umzäunen, die Tiere haben es sicher nicht allein auf die Bäume der Klasing'schen Stiftung abgesehen.


    5. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Ich wünsche mir den Verbleib der Mufflons!


    6. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Die betroffene Fläche von 550 ha gehört bekanntlich 6 Eigentümern. Wie kann es sein, dass nur Herr Klasing auf seinen 150 ha ein Problem mit den Tieren hat? Darüber hinaus lehnt er jeden Kompromissvorschlag kategorisch ab - das ist wirkli...


    7. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Rettet die Mufflon


    8. Reached 500 signatures
    9. Decision-maker Anja Ritschel responds:

    10. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Pettition Elke Deistler, Bielefeld, Deutschland


    11. Reached 250 signatures
    12. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Typisch! Der Weg des kleinsten Widerstandes - Abschuss! Warum desinfizieren wir den Wald nicht gleich und löschen alles Leben aus. Dann greift auch kein Käferchen mehr das kostbare Holz an.....


    13. Reached 100 signatures
    14. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Auch Tiere haben ein Recht auf Leben!


    15. Reached 50 signatures
    16. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Ich bin gegen den Totalabschuss der Mufflon Herde!


    17. Decision-maker Christoph Grüner responds:

    18. Decision-maker Anja Ritschel responds:

    19. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Ich bin für den Schutz dieser Tiere!!!


    20. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Hier muss dem menschlichen Egoismus Einhalt geboten werden.


    21. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Bitte lassen Sie die Tiere leben !


    22. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      ich schließe mich der Petition an.


    23. Reached 25 signatures
    24. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Muss denn alles dem Gewinnstreben ohne Wenn und Aber untergeordnet werden?
      Lasst die Mufflons im Teutoburger Wald.


    25. Decision-maker Anja Ritschel responds:

      Anja Ritschel

      Tier und Mensch müssen sich nicht immer den Wirtschaftsinteressen unterordnen.


    Supporters

    Reasons for signing

    • Dirk Plohr BIELEFELD, GERMANY
      • 3 months ago

      für den Erhalt der Tiere im Wald

      REPORT THIS COMMENT:
    • Fruma Morris WASILLA, AK
      • 3 months ago

      Unfassbare neue Abschusspläne: Nun will die Klasing'sche Stiftung auf ihrem Besitz auch alle Rehe radikal abschießen lassen!

      Zum 1. April soll es zu einem entsprechenden lukrativen Vertrag mit einem Förster kommen, um den Wald zu Gunsten einer profitablen Holzvermarktung 'wildfrei' zu bekommen.

      Bitte protestieren Sie für den Erhalt der Tiere im Wald - denn ein Wald ist mehr als eine Holzplantage!

      +++

      Ich möchte mit dieser Petition so viele Menschen wie möglich mobilisieren, um eine kleine friedliche, seit beinahe 50 Jahren im Teutoburger Wald ansässige Wildschafherde (zwölf Tiere) vor dem drohenden Tod zu bewahren.

      Wie der Bielefelder Presse zu entnehmen war, ist der Klage eines Teils der Waldeigner, der Klasing'schen Familienstiftung, auf Totalabschuss der Tiere vor dem Mindener Verwaltungsgericht nun stattgegeben worden. Die Begründung: Baumschäden, welche die Tiere verursachten, griffen in die Eigentumsrechte der Eigner ein.

      Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass das angeblich zu große Ausmaß der Schäden nicht belegt ist, da vor Gericht weder unabhängige Gutachter, die den Schaden weitaus geringer beziffern, noch die Mehrzahl der den Fortbestand der Herde befürwortenden Waldeigner gehört worden seien.

      Wie auch immer, Tiere stellen einen Wert an sich dar und gehören untrennbar zu einem Wald dazu. Sie dürfen, nur weil ihr Leben Spuren hinterlässt, nicht einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Heutzutage sollte niemand so viel Macht besitzen dürfen, dass allein seine finanziellen Interessen über Leben und Tod entscheiden können. Wie eine aktuelle Umfrage in der lokalen Presse zeigt, sind über 85% der Bürgerinnen und Bürger der gleichen Meinung.

      Als Lehrerin leite ich, so oft es mir möglich ist, Tierschutz-AGs, in denen ich meinen Schülerinnen und Schülern Respekt im Umgang mit Tieren vermitteln möchte. Da ich den Gedanken verabscheue, dass Profitmaximierung schwerer wiegen soll als das Recht von Lebewesen auf Leben, verspürte ich einen starken Drang, etwas gegen dieses Unrecht tun zu müssen. Ich kann nicht hinnehmen, dass vor dem Gesetz Eigentumsrechte über §1 des Tierschutzgesetzes gestellt werden, der „aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf" fordert, „dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen".

      Als der Abschuss zum ersten Mal drohte (Herbst 2010), schrieben viele Bürgerinnen und Bürger, so auch ich, Protestmails an das Umweltministerium NRW. Seinerzeit konnte der Abschuss schon einmal abgewendet werden.

      Die "Neue Westfälische" berichtete am 01.02.: „Die Stadt will das Mufflon-Urteil des Verwaltungsgerichts Minden nicht hinnehmen. Zeitnah werde sie einen Antrag auf Zulassung einer Berufung gegen das Urteil beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster stellen, kündigte jetzt Umweltdezernentin Anja Ritschel an. Sie hat dafür einen Monat Zeit". Uns bleibt nur noch bis spätestens Anfang März Zeit, die Entscheidungsträger auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen.

      Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, die Tötung der Mufflonherde zu verhindern.

      +++++

      Bisherige Reaktionen:

      Der BUND NRW e.V.:

      „Der BUND sieht einen Totalabschuss der Mufflons als sehr kritisch an, ein Abschuss ist naturschutzfachlich nicht begründbar, sondern bestenfalls forstwirtschaftlich (wie offenbar im vorliegenden Fall)."

      Empfänger:

      Christoph Grüner, Landesbetrieb Wald und Holz NRW

      Vizepräsident Dr. Hans Jörg Korte, Richterin Bärbel Brinkmann, Verwaltungsgericht Minden

      Anja Ritschel, Dezernat für Umwelt und Klimaschutz Bielefeld

      Jürgen Kley, Untere Jagdbehörde Bielefeld

      Dr. Michael Bertrams, Dr. Ulrich Lau, Oberverwaltungsgericht Münster

      Clemens Freiherr von Spiegel, Diplom Forstwirt

      Bitte lassen Sie die Mufflons im Teutoburger Wald leben!

      +++UPDATE+++

      Aufgrund der aktuellen Entwicklung, derzufolge bald auch alle Rehe abgeschossen werden sollen, möchten wir unser Anliegen nun auch ausdrücklich auf diese Tiere ausdehnen!

      Ich möchte mit meiner Petition auf Change.org so viele Menschen wie möglich mobilisieren, um die kleine friedliche, seit beinahe 50 Jahren im Teutoburger Wald ansässige Wildschafherde (12 Tiere) vor dem drohenden Totalabschuss zu bewahren.

      Wie der Bielefelder Presse zu entnehmen war, ist der diesbezüglichen Klage eines Teils der Waldeigner, der Klasing'schen Familienstiftung, vor dem Mindener Verwaltungsgericht stattgegeben worden, mit der Begründung, die Baumschäden, die die Tiere verursachten, griffen in die Eigentumsrechte der Eigner ein.

      Der Presse ist ebenfalls zu entnehmen, dass das angeblich zu große Ausmaß der Schäden jedoch nicht belegt ist, da vor Gericht weder unabhängige Gutachter, die den Schaden weitaus geringer beziffern als die Kläger Glauben machen wollen, noch die übrigen, einheitlich den Fortbestand der Herde befürwortenden Waldeigner gehört worden seien.

      Wie auch immer, Tiere stellen einen Wert an sich dar und gehören untrennbar zu einem Wald dazu; sie dürfen, nur weil ihr Leben Spuren hinterlässt, die den Profit einer kleinen Gruppe von Geschäftsmännern schmälern, nicht einfach zum Abschuss frei gegeben werden. Heutzutage sollte niemand so viel Macht besitzen dürfen, dass allein seine finanziellen Interessen über Leben und Tod entscheiden können. Wie eine aktuelle Umfrage in der lokalen Presse zeigt, sind über 85% der Bürgerinnen und Bürger der gleichen Meinung.

      Schließlich fordert auch § 1 des Tierschutzgesetzes, das vor Gericht doch nicht außer Acht gelassen werden dürfte, "aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen".

      Oder um es mit Albert Schweitzer zu sagen: Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.

      In diesem Sinne möchten wir, die Unterzeichner, Sie, die (potentiellen) Entscheidungsträger, dazu aufzufordern alles zu tun, um die Tötung der Mufflonherde zu verhindern.

      Mit freundlichen Grüßen

      Fruma Morris

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    • Marja Nekker De DE HOEVE, NETHERLANDS
      • 3 months ago

      Mufflons im Teutoburger Wald sollen leben

      REPORT THIS COMMENT:
    • Anna Moeske GERMANY
      • 4 months ago

      Was würde wohl dazu gesagt werden, wenn ein Mensch, der das Eigentumsrecht eines anderen verletzt hat, abgeschossen werden würde?

      REPORT THIS COMMENT:
    • Julia Drechsler GUXHAGEN, GERMANY
      • 4 months ago

      die muffellos sollen leben

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