Decision Maker

Steffi Lemke

  • Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

Does Steffi Lemke have the power to decide or influence something you want to change? Start a petition to this decision maker.Start a petition
Petitioning Jan Mücke, Steffi Lemke

Für Pfand auf Zigaretten und Schachteln

Täglich werden in Deutschland über 200 Mio. Zigaretten geraucht. Der allergrößte Teil von ihnen landet danach auf Straßen, im Grün und früher oder später in unseren Gewässern. Wissenschaftliche Studien zeigen eindrücklich, dass aus Zigaretten gelöste Giftstoffe und der zerfallende Kunststoff der Filter erhebliche Gefahren für Tiere und Pflanzen darstellen. Die Folgen reichen von Verhaltensstörungen über Missbildungen und DNA-Veränderungen bis hin zum Tod. Über die Nahrungskette erreichen die Gifte letztlich auch wieder den Menschen. Wir wünschten, wir könnten mit den Menschen sprechen, die ihre Zigaretten und – oft übersehen – auch deren Verpackungen auf den Boden werfen und sie würden den Schaden, den sie anrichten, verstehen. Und natürlich wünschten wir uns Menschen, die einsichtig sind und verantwortlich handeln. Viele tun dies zum Glück auch, viel zu viele aber leider auch nicht. Deshalb wünschen wir uns Regeln, die ökologisches Fehlverhalten unattraktiv machen. Eine besonders wirksame Regel wäre, ein Pfand auf Zigaretten und deren Packungen. Ein solches Pfand wird das „Kippenproblem“ schnell und umfassend lösen! Aktuell wird auf bundes- und EU-Ebene darüber diskutiert, die Hersteller von Zigaretten für die Umweltfolgekosten mit in die Pflicht zu nehmen. Daher ist es gerade jetzt wichtig, Mittel in die richtigen Maßnahmen zu leiten. Aufklärungskampagnen und mehr Mülleimer können die Umweltbelastung durch Kippen allenfalls etwas vermindern, ein Pfand aber kann sie nahezu beseitigen! In unserem ausführlichen Konzept haben wir mehr als nur eine Forderung für ein Pfand formuliert: Es ist der Entwurf für eine Strategie, die für Raucher*innen und Industrie handhabbar ist. Unsere Petition, deren Umsetzung wir von Industrie und Politik fordern, findest Du im genauen Wortlaut unter https://zigarettenpfand.eu Hier die zentralen Punkte: 20 Cent pro Kippe an Pfand, das heißt etwa 4 Euro Pfand pro Packung - zu bezahlen beim Zigarettenkauf, zurück zu erhalten bei der Abgabe Ausgabe von Taschenaschenbechern als Transportmittel für Asche und Kippenreste Rückgabemöglichkeit bei jeder Verkaufsstelle von Zigaretten Packungen und Taschenaschenbecher als kreislauffähige Mehrwegprodukte Recycling von Zigarettenkippen (ja, das geht!) Wir müssen den Schaden an der Umwelt durch Zigaretten endlich beenden. Gemeinsam sind wir in der Lage, dieses Ziel zu erreichen. Wir brauchen Deine Unterstützung und Deine Stimme. Durch Dich legitimiert können wir in Gesprächen mit den Bundesumweltministerinnen in Deutschland und Österreich und den Zigarettenherstellern Europas, insbesondere dem Deutschen Zigarettenverband für unsere Lösung werben und sie durchsetzen. Heute ändern wir gemeinsam die Zukunft der Böden und Gewässer in Deutschland und Europa! LG, Stephan für "Die Aufheber"

Stephan von Orlow
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Petitioning Deutscher Bundestag, Cem Özdemir, Steffi Lemke

Kein Tiger für's Sofa! Privathaltung bedrohter Tierarten endlich bundesweit verbieten!

So unglaublich es auch klingt, das Halten von exotischen Tieren (wie Primaten oder Großkatzen) in Privathaushalten ist in Deutschland nach wie vor gesetzlich kaum bis gar nicht reguliert. Zusätzlich regelt jedes Bundesland die Haltung von "für den Menschen gefährlichen Tieren" anders oder überhaupt nicht.  Teilweise können selbst bedrohte Arten wie Tiger, nach Nachweis der notwendigen Zucht-Papiere und Meldung bei der Behörde – OHNE Expertise auf diesem Gebiet – privat gehalten werden. Das ist nicht nur ein Risiko für das Leben der Besitzer, sondern meist auch eine unglaubliche Qual für diese Tiere. Artgerechte Haltung wird kaum kontrolliert, die Tiere sind den falschen klimatischen Bedingungen ausgesetzt und können keine sozialen Strukturen zu Artgenossen aufbauen. Das Halten von Wildtieren grenzt oft an Tierquälerei und dient AUSSCHLIEßLICH dem Spaß oder Status der Besitzer. Das macht mich traurig und fassungslos... Deshalb fordere ich ein generelles bundesweites Verbot für die Privathaltung bedrohter Tierarten.  Es kann doch nicht sein, dass die Haltung von Kampfhunden hierzulande streng geregelt ist, während bedrohte und zum Teil gefährliche Tierarten wie Tiger, Löwen oder Panther ohne weiteres als Haustier gehalten werden dürfen. Wildtiere sind in ihrem Wesen im Gegensatz zu Hunden oder Hauskatzen NICHT domestiziert und somit nicht für das Zusammenleben oder gar „Kuscheln“ mit Menschen geeignet.  Ich fordere außerdem eine bundesweit einheitliche Regelung für das Halten exotischer und gefährlicher Tierarten in Privathaushalten in Form einer Positiv-Liste, auf welcher festgelegt wird, welche Tierarten sich überhaupt für die Privathaltung eignen und dementsprechend erlaubt sind. Die private Haltung von Tierarten, die nicht auf dieser Liste zu finden sind, soll dementsprechend ebenfalls untersagt werden.Zu mir: Ich bin Alicia Joe und befasse mich auf meinem YouTube Kanal regelmäßig mit gesellschaftskritischen Themen. Tiere sind mir dabei in den letzten Jahren besonders wichtig geworden, da sie in der Politik einfach keine Lobby haben. Ich möchte meine Stimme für etwas gutes nutzen und hoffe, ihr macht mit!

Alicia Joe
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Petitioning Steffi Lemke, Robert Habeck

#UnverpacktistBesser: staatliche Förderung von Unverpackt-Läden in ganz Deutschland

Es ist doch absurd: Wer bei Lidl, Aldi oder Edeka Bio-Produkte einkaufen geht, verlässt den Laden oft mit mehr Plastik als Gemüse.  Immer wieder frage ich mich, warum sich immer noch so viele Menschen für Plastiktüten entscheiden, warum sie Lebensmittel in Plastikverpackungen wählen, warum die Lebensmittelindustrie alles in Plastik verpackt, wenn es auch umweltfreundlichere Alternativen gibt. Es beunruhigt mich, wie achtlos noch immer ein Großteil der Menschheit mit diesem Planeten - unserer Heimat - umgeht. Vielleicht ist es Unwissen, vielleicht denken sie nicht nach, vielleicht ist es ihnen schlichtweg egal - aber es muss etwas geändert werden. Dazu muss die Bundesregierung endlich auf ihre heilige schwarze schwarze Null verzichten und in Projekte investieren, die unseren Planeten vielleicht doch noch retten können. Ein erster Ansatz: Unverpackt-Läden.  Ich heiße Lena Richarts, bin 21 Jahre alt und studiere Ernährungsberatung. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Unverpackt-Läden oft nicht gerade günstig sind. Trotzdem sind sie allemal umweltfreundlicher und gesünder als herkömmliche Supermärkte. Gäbe es mehr Unverpackt-Läden, die staatlich unterstützt würden, könnten die Kosten gesenkt und die Läden für alle zugänglich gemacht werden. Darum fordere ich die Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auf, sich für eine staatliche Unterstützung für Unverpackt-Läden in ganz Deutschland einzusetzen!  Diese Unterstützung sollte enthalten: Ausreichende finanzielle Anreize und Zuschüsse, die die Eröffnung von Unverpackt-Läden in ganz Deutschland vorantreiben und die bisher hohen Preise senken.  Eine Unterstützung ländlicher Regionen bei der Eröffnung von Unverpackt-Läden: Ich bin der Überzeugung, dass viel mehr Menschen in Unverpackt-Läden einkaufen würden, wenn es mehr davon auch in ländlichen Gegenden gäbe! Auch ich kenne dieses Problem, da die nächste Stadt mit einem Unverpackt-Laden eine Dreiviertelstunde Autofahrt entfernt ist. Unter der Arbeitswoche ist es unmöglich, dorthin zu kommen, außerdem ist es nicht gerade nachhaltig, den Weg auf sich zu nehmen, nur um ein paar Dinge einzukaufen. Was ich beobachtet habe, ist, dass Unverpackt-Läden persönlicher sind als Supermärkte. Die Mitarbeiter sind keine unterbezahlten Jobber, sondern haben Freude an ihrer Arbeit und sind immer offen und freundlich. Kunden bekommen ein ehrliches Lächeln und nette Worte mit auf den Weg. Unverpackt-Läden sind in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung für die Welt! Bitte unterschreibt und teilt diese Petition und kämpft mit mir für den Erhalt unseres Planeten! Vielen Dank, Lena 

Lena Richarts
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Petitioning Manuela Schwesig, Dr. Till Backhaus, Heiko Miraß, Steffi Lemke, Dr. Stefan Lütkes

Plastikflut stoppen - JETZT!

Unser Planet wird von Plastik überflutet! Unfassbare Mengen von Plastik werden jedes Jahr hergestellt und landen am Ende in den Ozeanen und als Mikroplastik sogar in unseren Körpern. Niemand weiß, was das auf lange Sicht wirklich für unsere Gesundheit bedeutet. Aber gut kann es nicht sein! Liebe Bundesregierung, liebe Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns, Sie haben auch die Verantwortung übertragen bekommen, die Gesundheit von kommenden Generationen zu schützen. Handeln Sie endlich dementsprechend und verbieten Sie neben Plastiktüte, Plastikstrohhalm etc. nun auch endlich sämtliche andere Einweg-Plastikartikel! Jedes Jahr sterben unzählige Meeressäuger und Meeresvögel durch Plastik. Die Tiere verfangen sich in den Plastikteilen oder nehmen sie in sich auf. Das ist absolut grausam und völlig unnötig. Jede Minute landen unvorstellbar viele Plastikteile in den Meeren. Über unsere Plastikzähl-Mitmachaktion haben wir festgestellt, dass Plastik mittlerweile an allen Stränden weltweit zu finden ist. Neben vielen Stränden in M-V, die wir untersucht haben, gingen Daten selbst aus Asien, Amerika oder Australien bei uns ein. Wie lange halten unsere Meere das noch aus? Macht Ihnen das keine Angst? Uns schon… Und auch der Klimawandel, das Thema mit dem Sie u. a. die Wahlen für sich entschieden haben, wird durch Plastik beschleunigt, denn es setzt in jeder seiner Lebensphasen Treibhausgase frei. Durch Corona erleben wir mehrmals pro Woche, wie viel Plastik allein für die Tests kurz benutzt und dann weggeworfen wird. Schätzungen besagen, dass durch Corona Millionen von Tonnen Plastikmüll angefallen sind. Schaffen Sie endlich Alternativen, denn die gibt es! Schülerfirma Share & Repair fürs Meer CJD Christophorusschule Rügen 

Share Repair Petition
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Petitioning Bundesumweltministerin jetzt Steffi Lemke

STOPPEN SIE FRACKING! #frackingstoppen

Sehr geehrte Damen und Herren, unsere neue Rechtsstudie über Fracking deckt gravierende Mängel auf! Fordern Sie jetzt mit uns Bundesumweltministerin Schulze auf: Bis die Rechtslage geklärt ist, muss jede Fracking-Tätigkeit sofort gestoppt werden! Im Auftrag der Aarhus Konvention Initiative hat das ÖKOBÜRO Wien die Studie „Die Vereinbarkeit der rechtlichen Rahmenbedingungen Deutschlands für Fracking mit der Aarhus Konvention“ verfasst.Die Rechtsstudie zeigt gravierende Fehler im deutschen Rechtssystem auf. Diese Fehler beginnen in den Raumordnungsplänen in Zusammenhang mit der unterirdischen Nutzung bei Fracking, sowie in der Beteiligung der Öffentlichkeit auf strategischer Ebene. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass das Landes–Raumordnungsprogramm Niedersachsen (LROP) oder andere Landesentwicklungspläne (LEP) erhebliche Schwierigkeiten mit dem in Deutschland verbindlich geltenden Völkerrecht der Aarhus Konvention aufweisen. Wesentliche Umweltaspekte im Zusammenhang mit der unterirdischen Nutzung bei Fracking wurden nicht berücksichtigt. Lizenzen und Entnahmegenehmigungen werden ohne Öffentlichkeitsbeteiligung erteilt. Da Fracking eine äußerst gefährliche Tätigkeit ist, ist auf jeden Fall auch eine grenzüberschreitende Beteiligung sowie der Zugang zu Gerichten erforderlich. Nichts hält die Bundesregierung als Vertragspartner der Konvention ab, der Studie sofort freiwillig im Fall von Gas- und Ölbohrungen, Kupfer-Leaching oder anderen derartigen unterirdischen Tätigkeiten nachzukommen. Handeln Sie JETZT, Frau Schulze! Stoppen Sie Fracking!Ich bin Hilde Lindner-Hausner und wohne in Bayern. Die Umwelt schützen, die Nutzung der Atomkraft beenden, den weiteren Klimawandel aufhalten, Fossile Energie durch Erneuerbare ersetzen, dies liegt mir seit vielen Jahren am Herzen, mit der Konsequenz, mich hierzu innerhalb der rechtlichen Möglichkeiten einzubringen und zu wehren. Mit einer Lizenzerteilung vor Ort rückte zudem das Thema Fracking mit all seinen Gefahren und irreversiblen Auswirkungen plötzlich ganz nah an uns heran. Deshalb engagiere ich mich bei Abgefrackt Bündnis Weidener Becken gegen Fracking und bei der Aarhus Konvention Initiative, um Fracking zu stoppen, denn es ist höchst gefährlich und klimaschädlich. Die Zeit drängt, es gibt keinen Planeten B. Zur Studie geht es hier: http://aarhus-konvention-initiative.de/fracking-gutachten/ Herzliche Grüße,Hilde Lindner HausnerFür die Aarhus Konvention Initiative und das Bündnis Abgefracktwww.aarhus-konvention-initiative.de                www.abgefrackt.de Wir freuen uns über Ihren Beitrag für unseren Rechtshilfefond der Aarhus Konvention Initiative!Spenden über PayPal:An Freunde verschicken für Spender kostenlos.Wie geht das? Einloggen (E-Mail und Geld senden auswählen).E-Mail-Adresse des Empfängers eingebenaarhus-konvention-initiative@gmx.deBetrag eingeben. Das Geld wird sicher versendet. SpendenkontoBrigitte Artmann Aarhus Konvention InitiativeIBAN: DE48780500000222354185BIC: BYLADEM1HOF Bitte beachten Sie: Ein Rechtshilfefonds darf keine Spendenquittung ausstellen.        

Hilde Lindner-Hausner
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Petitioning Steffi Lemke

Schuhreparaturbonus

Früher sprach kaum jemand über Nachhaltigkeit, aber Schuhe wurden repariert. Heute reden alle über Nachhaltigkeit, doch Schuhe werden weggeschmissen und durch neu produzierte Schuhe ersetzt. In Deutschland gab es in den 1950er Jahren über 75.000 Betriebe im Schuhmacherhandwerk, heute sind es nur noch etwa 1.700 Betriebe, die sich oft nur mit handwerksfremden Zusatzleistungen über Wasser halten können. Eine Ausbildung macht bei solchen Zukunftsperspektiven in einer Wegwerfgesellschaft kaum Sinn. Nicht nur Arbeitsplätze sind verloren gegangen, auch markenunabhängige Beratungsqualität und nachhaltiger, ressourcenschonender Konsum. Mittlerweile wandern bundesweit Schuhe auf den Müll, weil gar kein Reparateur gefunden werden kann. Die Idee, man bekäme für den Preis eines Reifenwechsels ein komplettes neues Auto aus Asien, ist für uns heute noch unvorstellbar. Bei Elektro- und Bekleidungsartikeln haben wir uns aber schon längst daran gewöhnt. Die schädlichen Umweltauswirkungen in den Produktionsländern und unsere steigenden Müllberge verursachen immer höhere Kosten, die in den betriebswirtschaftlichen Berechnungen der Produzenten und der Konsumenten nicht auftauchen. Die Beseitigung der Folgen werden dennoch seit Jahren – ohne Lenkungswirkung – von der Öffentlichkeit durch Steuern und Abgaben finanziert. Das seit „Die Grenzen des Wachstums“ laufende Experiment, auf die Einsicht der Produzenten und der Konsumenten zu vertrauen, ist gescheitert. Es wird also Zeit, dass die Gesellschaft selbst diese Kosten in Rechnung stellt. Ein Reparaturbonus für Schuhe, der 50 Prozent der Reparaturkosten erstattet, ist ein neues, faires marktwirtschaftliches Instrument. Hierzulande entstünde weniger Müll, die negativen Umweltauswirkungen in den Produktionsländern würden verringert. Daher gibt es in Österreich und Thüringen schon einen Reparaturbonus für Elektrogeräte. Positive Umweltwirkungen wie Abfallvermeidung, Ressourcen- und CO2-Einsparungen, sinkende Luft-, Wasser-, Bodenbelastung sind die Folge. Es würden zudem Anreize dafür geschaffen, dass – durch die Nutzung bestehender und die Entwicklung neuer Designs – reparaturfreundlichere Produkte wieder Marktanteile gewinnen. Die Signalwirkung einer staatlichen Förderung erhöht auch die Wertschätzung und Wettbewerbsfähigkeit von Reparaturdienstleistern. Mehr Informationen unter www.schuhbonus.de. Den anfallenden Kosten steht die Schaffung neuer, nachhaltiger Arbeitsplätze im Inland und die Sicherung bestehender Existenzen gegenüber. Nicht nur bei den Dienstleistern selbst, auch bei Zulieferbetrieben. Unterm Strich zahlen nur noch umweltschädlich handelnde Konsumenten. Wer reparieren lässt, wird hingegen finanziell unterstützt. Da auch nicht reparierende Konsumenten durch eine bessere Umwelt profitieren, ist es fair, sie an den Kosten für den Bonus zu beteiligen. Einer Studie des Umweltbundesamtes zufolge belief sich die Summe umweltschädlicher Subventionen im Jahre 2018 auf 65,4 Milliarden Euro. Die Kosten für den Schutz der Umwelt mit einem Schuhreparaturbonus würden demgegenüber weit geringer ausfallen, ähnlich der Reparaturkosten für das Segelschulschiff „Gorch Fock“ in Höhe von 135 Mio. Euro. Der Bonus basiert auf Freiwilligkeit ohne jeglichen staatlichen Zwang. Wird der Reparaturbonus nicht genutzt, kostet er die Gesellschaft auch nichts. Nachhaltigkeit ist Kernkompetenz des Schuhmacherhandwerks und sorgt in allen Reparaturbetrieben für viele glückliche Gesichter, wenn der Lieblingsschuh nach der Reparatur wieder weiter getragen werden kann. Verbinden wir doch das Angenehme mit dem Nützlichen: Geld sparen und die Umwelt schützen. Das geht. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Andreas Baumbach
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Petitioning Steffi Lemke, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Der Einfuhrstopp von Großwildjagdtrophäen und das Buchungsverbot solcher Jagden

Wir leben in einer Zeit, in der wir uns mit unserem ökologischen Fussabdruck auseinander setzen müssen, auf einem sorgsamen Umgang mit der Natur und Umwelt achten müssen und wir für den Erhalt der Biodiversität kämpfen müssen. Ein wichtiger Punkt hierbei ist der Arterhalt und der Kampf gegen die Ausrottung bedrohter Arten. Leider finden noch immer Großwildjagden in Teilen Afrikas statt, gerade Namibia wird oft für Jagdausflüge genutzt. Hierbei lässt sich auch von Deutschland aus problemlos die Jagd auf teilweise vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Afrikanische Elefanten, Leoparden, Nilpferde, Nashörner und Löwen buchen. Feige werden die Tiere teilweise aus Fahrzeugen und großer Distanz erschossen, den Tieren bleibt keine Chance. Desweiteren werden die nur zur Trophäenjagd erlegten Tiere noch vor Ort präpariert und zum Transport in die Heimatländer der Jäger vorbereitet. Auch Deutschland lässt die Einfuhr derartiger Jagdtrophäen bis heute nicht nur zu sondern ist global gesehen das Land mit der dritt höchsten Einfuhrrate an Großwildtrophäen. So wurden "Zwischen 2017 und 2020 (...) Jagdtrophäen von 628 Zebras, über 425 Affen, 104 Braunbären, 89 Leoparden, 99 Flusspferden, 92 Afrikanischen Elefanten, 68 Löwen, 58 Wölfen, 36 Wildschafen, 31 Giraffen, 25 Geparden, 10 Nashörner, 7 Eisbären (...) beschränken nach Deutschland eingeführt bzw. die entsprechende Genehmigung erteilt" (Quelle: prowildlife.de). Hierfür reicht eine Deklaration des Eigenbedarfs laut deutschem Gesetz aus. Was dies für den Fortbestand der Arten und der Ökosysteme auf der ganzen Welt bedeutet ist uns, glaube ich, allen klar. Wir müssen JETZT einschreiten und der erlaubten Jagd bedrohter und gefährdeter Tierarten und der Einfuhr von Produkten und Materialien, welche aus eben jenen Jagden stammen, einen Riegel vorschieben und sie stoppen, bevor es zu spät ist. 

Christian Rausch
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