Decision Maker

Michael Müller

  • Regierender Bürgermeister von Berlin

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Petitioning Michael Müller, Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Holger Lippmann, Liegenschaftsfonds Berlin, Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Living Bauhaus, Bauherr des Hochhauses "Living Lev...

Nationales Denkmal East Side Gallery retten! Keine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen

 UPDATE von 10. Nov. 2017 — Das Luxusbauprojekt Pier 61|63 soll jetzt auch noch auf dem Todesstreifen hinter der East Side Gallery gebaut werden. 120 Meter lang und 9 Stockwerke hoch! Jedoch läuft die gültige Baugenehmigung im Februar 2018 aus. Das heist, es steht zu befürchten, dass der Baubeginn unmittelbar bevor steht! Daher hat das „Bündnis Eastside Gallery Retten“ erneut eine Petition unter change.org/eastsidegallery gestartet. Das Bündnis fordert die sofortige Umsetzung der im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarung: „Ein Ausgleichsgrundstück für den Investor, jedenfalls eine angemessene Kompensation, sofern ein solches nicht verfügbar ist, einen sofortigen Baustopp für das Luxushotel-Projekt Pier 61|63, und auf jeden Fall: keinen weiteren Teilabriss der East Side Gallery!“ Daher bitten wir euch jetzt auch diese Petition "Rettet die East Side Gallery – Kein Luxusbauprojekt Pier 61|63 auf dem Todesstreifen!" zu unterschreiben! +++++++++++++++++ UPDATE: Die Lösung von Bürgermeister Wowereit (SPD) ist für uns nicht akzeptabel. Denn wenn die Luxuswohungen kommen, wird das Denkmal zerstört. Da die Berliner SPD keine Lösungen aufzeigt, wenden wir uns jetzt an den Vorsitzenden der Sozialdemokraten, Sigmar Gabriel, und bitten um seine Hilfe. Die East Side Gallery und der Todesstreifen sind ein nationales Mahnmal der Deutschen Geschichte und stehen unter Denkmalschutz! English version      Versión en español     Versione in italiano     日本語版 Teile der denkmalgeschützten East Side Gallery sollen abgebaut und umgesetzt werden! Warum? Grund für die geplante, große Lücke ist die Luxuswohnbebauung des ehemaligen Todesstreifens direkt hinter der East Side Gallery. Die East Side Gallery ist eine der wenigen Abschnitte, die nach dem Abriss der Mauer noch im Originalzustand erhalten wurden. Sie ist ein historisches Zeugnis der Teilung, ein Mahnmal der Geschichte, das aus guten Gründen unter Denkmalschutz steht. Nun werden Teile der East Side Gallery abgebaut. Der Abriss, der für diesen März geplant ist, macht Platz für 36 Luxuseigentumswohnungen (geändert von 50, Quelle: Immobilien Zeitung) für 2.700 bis 7.800 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Immonet.de). Auf dem ehemaligen Todesstreifen hinter der East Side Gallery ist der Bau eines 14-geschossigen, 63 Meter hohen Hochhauses geplant. Realisiert werden soll das Bauvorhaben durch den Vogtländer Unternehmer Maik Uwe Hinkel, der unter dem Namen "Living Bauhaus" firmiert, den aber nichts mit dem Erbe des Bauhauses verbindet: Statt sozialem Wohnungsbau entsteht Luxus-Eigentum. Bebauung trotz Bürgerentscheid und Denkmalschutz Der Bau eines Turmes im Gebiet der Mediaspree verstößt gegen das erfolgreiche Votum des Bürgerentscheids "SPREEUFER FÜR ALLE!" von 2008, wonach dort überhaupt keine Häuser entstehen sollen! Und: Als Sinnbild für die Teilung Berlins steht die East Side Gallery seit 1991 unter Denkmalschutz. Wir schließen uns den Forderungen von Christian Goiny, MdA, Sprecher für Haushalt und Medien der CDU-Fraktion an: 1. Die East Side Gallery muss erhalten bleiben. 2. Das Gelände zwischen Mauer und Spree darf nicht bebaut werden. 3. Senat und Bezirk sind aufgefordert, einen Bau- und Planungsstopp zu prüfen und umzusetzen. 4. Senat und Bezirk müssen dem Parlament kurzfristig über die rechtliche und bauplanerische Situation berichten. 5. Soweit es sich hier noch um Flächen in Landesbesitz handelt, ist die Einordnung in die Kategorie 4 - Flächen mit Entwicklungspotenziel - zu prüfen. 6. Mit Investoren ist ggf. über Fragen eines Grundstückstauschs zu verhandeln. 7. Senat und Bezirk müssen unverzüglich einen umfassenden Denkmalschutz für die Eastsidegallery anordnen. 8. Senat und Bezirk müssen dem Abgeordnetenhaus noch vor Ostern zu diesen Punkten umfassend berichten! Wir Bürgerinnen und Bürger stellen uns mit dieser Petition vor die denkmalgeschütze East Side Gallery und rufen den Politikern Berlins laut zu: + Kein Abriss von Teilen der denkmalgeschützten East Side Gallery für private Luxusbebauung + Keine Luxuswohnbebauung hinter der East Side Galerie auf dem ehemaligen Todesstreifen + Für eine nachhaltige und zukunftsweisende Stadtplanung, die durch soziale und ökologische Kompetenz mit dem Ziel der Erhaltung der sozialen Strukturen und der kulturellen Vielfalt geprägt ist + Für eine besondere Berücksichtigung des Ökosystems der Spree, das für das Klima der Stadt wichtig ist Das längst überholte Konzept von Privatisierung und Gewinnmaximierung durch Verdichtung und Bebauung mit Hotels, Büros, Einkaufszentren und Luxus-Eigentumswohnungen sollte zugunsten einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtplanung über Bord geworfen werden. Lassen Sie uns gemeinsam 100.000 Stimmen für die East Side Gallery sammeln. Luxuswohnungen auf dem Todesstreifen sind nicht das Berlin, das wir uns wünschen. --- Öffentliche Unterstützer: Mediaspree versenken!, Megaspree, ClubCommission, Sage Club, Sage Restaurant, Watergate, Spreetraum, Bäume am Landewehrkanal e.V., wem gehört Kreuzberg, Kotti & Co, Karla Pappel, Betroffenenvertretung Nördliche Luisenstadt, Bürgerverein Luisenstadt, Eisfabrik, Eisenbahnmarkthalle, Stadt Neudenken, BIN-Berlin, Berlin Music Days, Fuckparade, Kater Holzig, Ben De Biel, YAAM, Tresor, Lido, Lovelite, Astra Kulturhaus, M.I.K.Z., RAW-tempel e.V., SO36, L.U.X., Freischwimmer, FluxFM, FluxBau, multikult.fm, 9 Drachen Kulturverein, SolarPolis, Kani Alavi, Yvonne Onischke, East Side Gallery e.V., StreetArt, Christtian Ströbele, Piratenfraktion Friedrichshain-Kreuzberg, die PARTEI Berlin, TU Cottbus Prof. Dr. phil. Leo Schmidt (Lehrstuhl Denkmalpflege), Bernd Ocker Hölters, Daniela Wagner - Bau- und Wohnungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Hannelore Köhler - Forschungsabteilung der BStU, Andrej Holm - Stadtsoziologe HU Berlin Ihr Name soll bei den öffentlichen Unterstützern erscheinen? Schreiben Sie uns an: kontakt@ms-versenken.org --- Unterstützen Sie auch die Petition vom Bündnis SPREEUFER FÜR ALLE!: "Für ein unverbautes Spreeufer für alle! Keine Luxuswohnbebauung und kein Hotelneubau am Alt- Treptower Spreeufer durch die Firma Agromex!" unter: http://www.change.org/agromex

Bündnis East Side Gallery Retten
93,017 supporters
Petitioning Sandra Scheeres, Michael Müller

Wir brauchen Kitaplätze! JETZT!

Mein Name ist Christine Kroke, ich bin Mutter eines fast 6 Monate alten Sohnes. Seit über einem Jahr suche ich nach einem Kitaplatz - ich habe fast 100 Kitas angeschrieben. Auch viele meiner Freund/innen und Kolleg/innen finden keine Betreuung für ihre Kinder. Wir alle sind verzweifelt. Denn es gibt keine Kitaplätze. Allein in Berlin fehlen mindestens 3000 Plätze -- das sind nur die offiziellen Zahlen, wahrscheinlich liegt die Nummer in den Zehntausenden. Für viele Mütter heißt das (und es sind leider meistens die Mütter): sie müssen entweder ihren Job aufgeben und sich arbeitslos melden oder die Elternzeit verlängern - natürlich ohne bezahlt zu werden. Es kann nicht sein, dass junge Frauen ihren Job verlieren, weil sie keine Betreuung für ihre Kinder finden. Frauen werden in Teilzeit oder in eine Hausfrauenrolle gedrängt. Kein Wunder, dass dann so viele Frauen in der Altersarmut landen. Und das, obwohl es einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kitaplatz gibt.   Deshalb starte ich diese Petition – weil ich mittlerweile wirklich enttäuscht von der Politik bin. Auch wenn ich nach 12 Monaten Suchen endlich einen Platz finden sollte: ich weiß, hinter mir stehen schon 800 weitere verzweifelte Eltern. Ich bin mir sicher: es ist alles eine Frage des politischen Willens! Wenn wir uns zusammentun und damit unserer Stimme mehr Gehör verschaffen, müssen die Politiker*innen handeln. Bitte unterzeichnen auch Sie für eine Lösung der Kita-Krise!Gemeinsam mit anderen Eltern, Erzieher*innen und Unterstützer*innen können wir dafür kämpfen, dass die Politik dieses Problem endlich ernst nimmt.  Das sind unsere Forderungen: Bessere Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen: der Beruf muss endlich attraktiver gemacht werden. Es kann nicht sein, dass Erzieher*innen in Berlin 400 Euro weniger als in Brandenburg verdienen.   Mehr Räumlichkeiten für Kitas durch Investitionen in sozialen Wohnungsbau.  Ein zentrales Kitaplatz-Suchsystem um Eltern und Kitas zu entlasten. Nur wenn wir gemeinsam Druck auf die Politik ausüben, werden wir gehört und ernst genommen. Und dann können wir endlich etwas bewegen! Herzlichen Dank und liebe Grüße Christine

Christine Kroke
70,556 supporters
Petitioning Michael Müller

Unterstützen Sie die SeniorInnen aus dem ehemals kommunalen Seniorenwohnhaus am Hansa-Ufer 5, damit sie dort wirklich wie versprochen "in Ruhe alt werden können".

Den Liedtext zum Flash-Mob finden Sie bei YouTubeSehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister MÜLLER,wir SeniorInnen vom Hansa-Ufer 5 wenden uns an Sie, weil wir die Unterstützung der Politik benötigen! Darum richten wir unsere Petition an Sie!Von 1975 bis 2007 war unser Haus am Hansa-Ufer 5 ein Seniorenwohnhaus. Schutz im Alter und nicht dem Wohnungsmarkt preisgegeben sein - das war der Grund für uns, hier einzuziehen. „Hier können Sie in Ruhe alt werden!" lautete das Versprechen des Bezirksamtes.Dieses Versprechen wurde 2007 gebrochen: als einziger Berliner Bezirk hat Mitte alle kommunalen Seniorenwohnhäuser der Region Moabit / Tiergarten an private Inverstoren verkauft. Alleine durch den Verkauf des Hauses am Hansa-Ufer 5 wurden 66 Seniorenwohnungen in Moabit aufgegeben - ohne Schutzklauseln für uns Alte. Der jetzige Eigentümer des Hauses, das Immobilienunternehmen Akelius, hat 2014 umfangreiche Bauarbeiten angekündigt: Aufstockungen, Dämmung, Schließung unserer geliebten Laubengänge und Penthäuser auf dem bestehenden Gebäude. Das bedeutet für uns: Zwei Jahre Baulärm, Dreck und ein Baugerüst mit Plane vor unseren Fenstern. Uns bleibt die Wahl, ins Altenheim zu flüchten oder die Belastungen zu ertragen. Beides ist in unserem Alter unzumutbar! Bisher konnten wir uns gegenseitig unterstützen. Wir haben eine funktionierende Gemeinschaft: keiner von uns ist alleine oder isoliert, wir achten aufeinander und verbringen viel Zeit miteinander: Wir singen gemeinsam im Chor  und sind sogar schon aufgetreten, wir feiern unsere Geburtstage und treffen uns für Gesellschaftsspiele – wir pflegen unser soziales Miteinander. Das steht durch diese Baupläne auf dem Spiel!  Die Bauankündigung von Akelius hat uns zutiefst schockiert und verunsichert. Nach unserer Gegenwehr und der großen öffentlichen Unterstützung bei zwei online-Petitionen hat der Investor die geplanten Bauarbeiten auf 2017 verschoben - aber was ist dann?  Nachdem wir so lange und so intensiv für unser soziales Miteinander gekämpft haben, werden wir uns in zwei Jahren wieder vor der gleichen Situation befinden: doch ins Altenheim gehen - auch wenn wir das nicht wollen oder müssen? Das Auseinanderbrechen unserer Gemeinschaft erleben? Zwei Jahre Baustelle ertragen mit Dreck, Lärm und wochenlang ohne Strom oder Wasser? Wir möchten, dass endlich eine Lösung gefunden wird, die uns das erlaubt, was uns beim Einzug vom Bezirk versprochen wurde: hier in Ruhe alt werden können, ohne Angst, in den letzten Jahren noch aus der Wohnung vertrieben zu werden! Vieles ist möglich: Rückkauf des Hauses, Wiedereinsetzung als Seniorenwohnhaus, Nutzung des Erdgeschosses  als Treffpunkt für RentnerInnen in der Umgebung, usw.  Immerhin wohnen nirgends soviele SeniorInnen im Bezirk Mitte wie in dieser Ecke von Moabit - ohne dass es in der Umgebung ein einziges Angebot für diese wachsende Bevölkerungsgruppe gibt!  Nun sind die Berliner Politiker gefordert, denn wir Alten sind JETZT in dieser Situation, weil die Politik 2007 Fehler gemacht hat. Es kann nicht sein, dass wir für diese Fehler bezahlen müssen! Deshalb appellieren wir an Sie als Politiker, die das Leben in unserer Stadt entscheidend mitprägen: Setzen Sie sich dafür ein, dass es eine Lösung für unser Haus gibt, die es uns ermöglicht, hier wirklich in Ruhe und ohne Angst alt werden zu können! 

Christa Kaes & Mietergemeinschaft Hansa-Ufer 5
108,553 supporters
Victory
Petitioning Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller

Rettet den Karneval der Kulturen 2015!

Die Finanzierung und Organisation des Karneval der Kulturen 2015 ist trotz politischer Willensbekundung NICHT gesichert. Derzeit ist der Karneval der Kulturen wichtiger denn je. Es kann nicht sein, dass während zehntausende Rechtsgesinnte in ganz Deutschland demonstrieren, das wichtigste Event für eine multikulturelle Gesellschaft gefährdet ist. Wir fordern alle politischen Kräfte auf sich zum Karneval der Kulturen zu bekennen und noch in diesem Jahr dafür zu sorgen, dass dieses einmalige Fest der Vielfalt auch 2015 stattfinden kann!     Save the carnival of cultures 2015!Though politicians have shown their willingness to continue their support of the carnival of cultures in 2015, its financing and organisation is far from certain.At the moment the carnival of cultures is more important than ever. The most vital event for a multicultural society shouldn't be in danger while ten thousands of people with right wing tendencies are demonstrating all over Germany. We call upon all politicians to stand up for the carnival of cultures and to ensure yet again this month that the unique festival of diversity will take place also in 2015.   Salvemos el Carnaval de las Culturas 2015!A pesar del apoyo politico, el financiamiento y la organización del carnaval de las culturas 2015 esta en peligro. Actualmente, el Carnaval de las Culturas es más importante que nunca. No puede ser que mientras decenas de miles de personas, simpatisantes de la ultraderecha se manifiestan en toda Alemania, el evento más importante y representativo para una sociedad multicultural este en peligro.Instamos a todas las fuerzas políticas a comprometerse con el Carnaval de las Culturas para asegurar que en este año 2015 sea posible la realizacion de este evento tan importante.   Sauvez le carnaval des cultures 2015!Malgré le feu vert de la part des politiciens l'organisation et le financement du carnaval des cultures 2015 N'EST PAS assuré.Actuellement le carnaval des cultures est plus important que jamais. L'événement le plus vital pour une société multiculturelle ne devrait pas être en danger pendant que des dizaines de milliers de personnes avec certaines idées de droite manifestent partout en Allemagne. Nous mettons tous les politiciens au défi de revendiquer le carnaval des cultures et de veiller encore cette année à ce que ce festival de diversité unique ait lieu à nouveau en 2015.

Perry Ottmüller
42,319 supporters
Petitioning Michael Müller, Klaus Lederer, Sandra Scheeres, Matthias Kollatz-Ahnen, Katrin Lompscher, Dilek Kolat, Ramona Pop, Andreas Geisel, Elke Breitenbach, Dirk Behrendt, Regine Günther, Snezana Michaelis...

Fahrradstation bleibt!

Seit Februar 1999 betreibe ich den kleinen Fahrradladen “Fahrradstation” auf der Bergmannstraße in Berlin. 20 Jahre, ein Berufsleben. Wegen eines versehentlichen Mietrückstandes im Winter 2016-2017 in Höhe von 160 EUR wurde mir ohne weitere Vorwarnung von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAG gekündigt. Die GEWOBAG hat die Fahrradstation zum 5.11.2018 räumen lassen, Ich trete für die Förderung des Fahrradverkehrs ein und will ein Zeichen gegen die Vertreibung ortsansässiger Gewerbetreibender durch den landeseigenen Betrieb GEWOBAG setzen. Fahrradstation bleibt! -  Dafür brauche ich Eure Unterstützung "Die Welt mit Fahrrädern glücklich machen" - Unter dem Motto "Berlin by Bike" habe ich einst die Fahrradstation im Jahr 1992 mitgegründet. Es begann mit einer kleinen Garage im Berliner Bezirk Kreuzberg.  Eine Art "Fahrrad-Dienstleistungszentrum" in einem zentralen City-Bahnhof sollte der Ausgangspunkt sein und schrittweise zu einem flächendeckenden Netz von Stationen weiterentwickelt werden, die den Umstieg auf umwelt- und stadtverträgliche Transportformen komfortabel und angenehm machen. Dieser Grundidee fühlt sich die Fahrradstation bis heute verpflichtet: Die Förderung und Verbreitung des Fahrrades als das bessere Verkehrsmittel ist das Ziel. Seit über 20 Jahren engagiert sich die Fahrradstation für die Erst-Ausbildung und die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen. 72 Auszubildende in fünf Berufen und die Inklusion zahlreicher Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen in den normalen Berufsalltag - mit der brutalen und vollständig unverhältnismäßigen Kündigung der Gewobag wird dieses Engagement nicht gewürdigt, sondern bestraft. Täglich werden inhabergeführte kleine Geschäfte geschlossen, die mit ihrem persönlichen und individuellen Angebot unser liebens- und lebenswertes Wohnumfeld ausmachen. Drastische Mietpreiserhöhungen von 20, 50 ja über 100% und willkürliche Vermieterkündigungen sind in 90% der Fälle die Ursache. Neben der Verödung unserer Stadtteile und ganzer Innenstädte mit einer Monokultur von immergleichen Gastronomien, Ketten und Ein-Euro-Shops stehen persönliche Schicksale hinter den Geschäftsschließungen: Die Lebenswerke, 20, 40 und mehr Jahre harte Arbeit der Inhaber und Ihrer Familien, die Geschichte von Traditionsanbietern, die oft schon in zweiter Generation am Ort arbeiten, werden mit willkürlichen Vermieterverhalten und drastischen Mieterhöhungen einfach weggewischt, wertlos gemacht und unwiederbringlich vernichtet. Für eine lebenswerte Stadt und die menschenwürdige Behandlung kleiner Geschäftsbetreiber!  Gegen die Zerschlagung der Vielfalt von Nachbarschaften - Fahrradstation bleibt! Seit dem 30.10.2018 ist die fahrradstation in der Bergmannstraße 9 bis auf weiteres geschlossen. Unter Androhung der polizeilichen Räumung am 5.11.2018 und der damit verbundenen hohen Kosten, hat die Fahrradstation am 1.11. nach fast 20 Jahren die Schlüssel an den landeseigenen Betrieb GEWOBAG zurückgegeben.

Stefan Neitzel
38,874 supporters
Victory
Petitioning Ramona Pop (Grüne), Frank Henkel (CDU), Klaus Lederer, Michael Müller, Bürgermeisterin von Neukölln, Franziska Giffey, Ordnungsamt Berlin, Anja Kofbinger

Rettet unsere Spätis und Berlins einmalige Kiez-Kultur. Für ein freies Verkaufsrecht aller Spätis an Sonntagen! #RettetdieSpätis

Spätis in Gefahr! Rettet Berlins einmalige Kiez-Kultur! Am Sonntag noch schnell zum Spätkauf deines Vertrauens? Eigentlich die normalste Sache der Welt.  Aber die Politik macht uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Denn wenn es nach ihr geht, sollen die Spätis am Sonntag nur noch zwischen 8 und 16h offen haben. Alkohol und Tabak dürfen an diesem Tag gar nicht über die Ladentheke gehen.  Man fragt sich: Wo bin ich hier eigentlich? In Berlin oder schon in München? Was die meisten von uns nun sicherlich überrascht: Dies ist kein neues Hirngespinst unserer Volksvertreter, sondern schon lange Teil des Berliner Ladenöffnungsgesetzes. Da gilt, dass an Sonntagen nur Läden öffnen dürfen, deren Sortiment ausschließlich aus Blumen, Zeitungen/Zeitschriften, Backwaren und Milchprodukten besteht. Bis 20 Uhr können Reisebedarf, Stadtpläne, Postkarten, Tabakwaren sowie kleine Snacks verkauft werden. Und so knöpfen sich die Freunde vom Ordnungsamt immer öfter am Sonntag den Spätkauf um die Ecke vor. Neben hohen Bußgeldern wird auch gerne mit der Schließung gedroht. Dicht machen müssten viele der kleinen Spätis auf jeden Fall, wenn sie sonntags nicht mehr frei verkaufen dürften, weil dies meist der einkommensstärkste Tag in der ganzen Woche ist - denn dann konkurrieren die Kiez-Läden nicht mit den großen Supermarktketten. Aber das ist noch nicht alles: So wurde letztens der Vorschlag aus den Reihen der CDU laut, dass ein genereller Verkaufsstopp von sämtlichen alkoholischen Getränken (an allen Tankstellen, Imbissen, Spätis etc. – am Wochenende, zwischen 22h und 5h morgens) für Berlin doch genau das Richtige wäre. Ganz nach dem Motto: Berlin muss noch erzogen werden. Warum wollen wir die Spätis retten? Die über 1000 Spätis haben eine unverzichtbare, soziale Funktion in Berlin und schon Kult-Status. Sie sind ein fester Ankerpunkt in jedem Kiez und eine willkommene Anlaufstelle für Einheimische, Zugezogene und Touristen. Genau so wie bei der Rettung des Tempelhofer Feldes und des diesjährigen Karneval der Kulturen, müssen wir uns nun gemeinsam für die Freiheit der Spätis stark machen. Mit dieser Petition soll eine neue Debatte über die Sonntagsöffnung in Gang gesetzt werden, um die kleinen Läden von nebenan zu unterstützen. Alle Spätverkaufsstellen in Berlin sollten mit Tankstellen und Bahnhofsläden gleichgestellt werden und somit ein freies Verkaufsrecht ihrer Ware (inkl. Tabakwaren und alkoholischer Getränke) an Sonn- und Feiertagen erhalten. Durch die vergangenen Jahrzehnte haben die Spätis immens zur Kiez-Kultur beigetragen. Wenn wir der Politik zeigen können, dass die Berliner/innen und alle Berlin-Freunde vereint hinter der Späti-Kultur stehen, dann können wir diesem Projekt den öffentlichen Rückenwind geben, den es so dringend braucht. Berlin bleibt Berlin! Danke für jede Unterschrift --- > ENGLISH --- > TUERKISCH

Christina Jurgeit
38,867 supporters
Victory
Petitioning Andreas Geisel, Michael Müller, Kristian Ronneburg

Bleiberecht für Breakdancerin Marsilda und ihre Familie

Sehr geehrter Herr Geisel, sehr geehrter Herr Müller, sehr geehrter Herr Ronneburg,  wir bitten Sie, der Familie Turtulli ein Bleiberecht über die Härtefallregelung zu ermöglichen.Marsilda tanzt seit zwei Jahren sehr erfolgreich Breakdance in der „Knochenbrecher Crew“ und wir wollen sie als festen Bestandteil der Gruppe und gute Freundin bei uns behalten.Die Geschwister Adelina (19 Jahre), Emilgan (18 Jahre) und Marsilda (13 Jahre) sind 2015 zusammen mit ihrer Mutter Burbuque und ihrem Vater Nicolla nach Deutschland gekommen. Nicolla Turtulli hatte Krebs, doch im Heimatland Albanien wurde seine Krankheit nicht erkannt. In Deutschland wurden schon bei der ersten Untersuchung die Hirntumore gefunden.Während Nicola Turtulli an der Charité behandelt wurde, begannen Adelina und Emilgan Ausbildungen zur Pflegefachkraft und zum Bäcker. Marsilda fand zum Breakdance und ist seitdem ein zentraler Bestandteil des Reinickendorfer Integrationsprojektes „Knochenbrecher Crew“, das inzwischen überregional bekannt ist.Durch die operative Entfernung der Hirntumore ist Nicolla Turtulli schwer behindert und auf psychologische und medikamentöse Behandlung sowie Kontrolluntersuchungen an der Charité angewiesen. Trotzdem stufte ihn die Ausländerbehörde als reisefähig ein und wollte die Familie abschieben.Weil Adelina und Emilgan durch ihre Ausbildungen in Deutschland geduldet werden, bedeutet eine Abschiebung, dass die Familie getrennt wird. Marsilda, die in der Breakdance-Szene ein Zuhause und viele Freunde aus ganz Deutschland gefunden hat, würde sehr darunter leiden. Außerdem wäre Nicollas gesundheitliche Versorgung in Albanien extrem eingeschränkt. Die Berliner Härtefallkommission sah diese Umstände und sprach sich für ein Bleiberecht der Familie aus. Doch leider gab Innensenator Andreas Geisel nicht seine Zustimmung. Deshalb bitten wir ihn hiermit, seine Entscheidung zu überdenken. Die Kinder der Familie sind sehr gut integriert. Burbuque Turtulli arbeitet und besucht mit ihrem Mann einen Deutschkurs. Eine Abschiebung schadet nicht nur der Familie, sondern wäre ein Verlust für die deutsche Gesellschaft.gezeichnet die Trainer*innen des Projekts,Viola-Luise Barner, Michelle Ferreira, Saman Sebastian Hamdi, Christian Kempendorff, Lukas Lademann, Azade Peşmen, Axel Schiffler, Rosario Tomasello

Saman Sebastian Hamdi
33,670 supporters