Eröffnung einer zweiten 1. Klasse an der Europaschule in Berlin Neukölln
  • An: Schulamt und Bezirksstadträtin von Berlin Neukölln Frau Dr. Giffey

Diese Petition wurde übergeben an:

Schulamt und Bezirksstadträtin von Berlin Neukölln Frau Dr. Giffey

Eröffnung einer zweiten 1. Klasse an der Europaschule in Berlin Neukölln

    1. Nora Lumpp
    2. Petition von

      Nora Lumpp

      berlin, Deutschland

  1.  
  2.   
April 2013

Erfolg

Die Petition war erfolgreich, der laute Protest und die Mühen haben sich gelohnt. Im kommenden Schuljahr wird die Europaschule in Berlin-Neukölln einen zweiten Zug für Erstklässler eröffnen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Unterschrift.

Berlin wird seinem europäischen Anspruch bald nicht mehr gerecht. Der Zugang zu den Europaschulen wird Berliner Kindern erschwert.

Zweisprachiger Unterricht ab der ersten Klasse, frühzeitiger Kontakt
mit andern Kulturen – die Staatlichen Europaschulen Berlin (SESB),
sind ein einzigartiges Modell. Derzeit werden berlinweit neun verschiedene 
Sprachen angeboten. Das Konzept: qualitativ hochwertiger Unterricht in
der Mutter- und Partnersprache für alle Kinder, egal ob rein deutscher oder bilingualer Herkunft, mit rein deutschem Sprachhintergund oder einer weiteren
Muttersprache – ohne zusätzliche Gebühren.

Da die Europaschulen Opfer ihres eigenen Erfolges geworden sind und
momentan nicht in der Lage sind, der steigenden Nachfrage gerecht zu
werden, ist dieses Modell jetzt in Gefahr. Ein Beispiel: An der im
Multikulti-Stadtteil Neukölln angesiedelten Regenbogenschule werden
französisch- und deutschsprachige Kinder, deren Eltern aus den
verschiedensten Ländern der Welt kommen, gemeinsam unterrichtet. Den
deutschen Kindern wird damit der Zugang zu anderen Kulturen
erleichtert und Kinder mit Migrationshintergrund integrieren sich
schneller.

Derzeit werden an der Regenbogenschule maximal 26 Plätze angeboten, auf die in diesem Jahr 50 Bewerbungen kommen.

Aber auch die Gesamtsituation der Europaschulen in Berlin ist alarmierend: 90 Bewerbungen auf 24 Plätze an der Grundschule am Arkonaplatz, 120 Bewerber auf 78 Plätze an der Judith Kerr  Schule, 70 Bewerbungen für 26 Plätze in der Hausburg Schule oder 160 Bewerbungen für 80 Plätze in der Joan-Miro Schule.

Entschieden wird in solchen Fällen per Losverfahren. Somit wird eine große Anzahl der Kinder - trotz bestandenem Sprachtest - keinen Platz erhalten. Die einzige Lösung für Eltern, die an einer bilingualen Erziehung ihrer Kinder festhalten: Kostspielige Privatschulen, die sich nur wenige Familien leisten können.

Die Situation wird sich weiter verschlimmern. Einerseits erkennen
immer mehr deutschsprachige Eltern die Vorteile der zweisprachigen
Erziehung und andererseits hält der Zuzug von unter anderem
französischsprachigen Ausländer nach Berlin an. Rasches Handeln ist
also unerlässlich.

Wir, Berliner Eltern und Bewohner, appelieren an das Berliner Schulamt, die Schulstadträtin von Berlin Neukölln Frau Dr. Giffey und den Berliner Senat, dass noch in diesem Jahr neue Klassen an den Europaschulen eingerichtet werden, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Bitte unterstützen Sie uns jetzt mit Ihrer Unterschrift, um Kindern - egal welcher Herkunft und finanzieller Ausstattung der Eltern - eine zweisprachige Bildung von Anfang an zu ermöglich.

Für das kommende Schuljahr wurde noch nicht per Losverfahren entschieden. Jetzt ist der richtige Moment, unsere Stimme zu erheben. Die Sparpolitik des berliner Senats darf nicht dazu führen dass die Kinder mit ihrem Eintritt in die Grundschule eine ihrer Sprachen verlieren.

Unterzeichnet jetzt um uns zu unterstützen!

Empfänger:
Schulamt und Bezirksstadträtin von Berlin Neukölln Frau Dr. Giffey
Eröffnung einer zweiten 1. Klasse an der Europaschule in Berlin Neukölln

Mit freundlichen Grüßen
[Ihr Name]

Neueste Unterschriften

    Neuigkeiten

    1. 750 Unterschriften erreicht
    2. 500 Unterschriften

      Nora Lumpp
      Organisator der Petition

      ...schaffen wir nochmal soviel? Danke!

    3. 500 Unterschriften erreicht

    UNTERSTÜTZER

    Darum unterschreiben Menschen:

    • Heike Bartz-Schroeder DEUTSCHLAND
      • vor etwa ein Jahr

      Weil Multikulti eine Bereicherung für uns alle ist und man nie früh genug mit dem Kennenlernen anderer Kulturen beginnen kann

      DIESEN KOMMENTAR MELDEN:
    • Christian Fröhlich MOSKAU, RUSSLAND, RUSSISCHE FöDERATION
      • vor etwa ein Jahr

      Ich möchte mit meiner Familie bald nach Berlin zurückkehren und die SESB sind für uns dafür ein entscheidender Faktor. Diesen entscheidenden Vorteil von Berlin zu unterhöhlen, wäre ein sehr besorgniserregnener Prozess für das weltoffene, plurale und bisher noch so inklusive Berlin.

      DIESEN KOMMENTAR MELDEN:
      • vor etwa ein Jahr

      Weil ich eine Deutsch-französische Tochter habe, die ich gern in der Regen-Bogen Schule anmelden würde.

      DIESEN KOMMENTAR MELDEN:
    • annika steiner BEVERSTEDT, DEUTSCHLAND
      • vor etwa ein Jahr

      Da Sprache sehr wichtig ist und vor allem hilfreich finde ich diese Petition richtig.

      DIESEN KOMMENTAR MELDEN:
    • Wolfgang Gross DEUTSCHLAND
      • vor etwa ein Jahr

      Das ist eine gute Sache. Woran scheitert es eigentlich, viel mehr Klassen bzw. Schulen mit europäischer Orientierung anzubieten. Auf diese Weise kann das Ziel, weltoffene Generationen heranzubilden, verwirklicht werden (und nicht etwa durch schöne Reden im Bundestag oder in Brüssel).

      DIESEN KOMMENTAR MELDEN:

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