Syrien nicht im Stich lassen!
  • Petitioned Wladimir Putin und Barack Obama

This petition was delivered to:

Die Präsidenten von Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika
Wladimir Putin und Barack Obama
Den Sonderbeauftragten der UN und der Arabischen Liga für Syrien
Lakhdar Brahimi
Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada
Die Staats und Regierungschefs der weiteren G8-Staaten

Syrien nicht im Stich lassen!

    1. Petition by

      Oxfam

  1.  
  2.   
October 2013

Victory

Mit Ihrer Hilfe haben wir in den vergangenen Wochen und Monaten Druck auf Politiker/innen führender Nationen ausgeübt, endlich einen Termin für Friedensgespräche zu Syrien festzulegen. Sie und über 100.000 weitere Menschen aus aller Welt haben unseren öffentlichen Aufruf an US-Präsident Barack Obama und an den russischen Präsidenten Wladimir Putin unterstützt. Sie haben darin die beiden Präsidenten aufgefordert, ihre Streitigkeiten beizulegen und sich für eine friedliche Lösung des Syrienkrieges einzusetzen.

In der vergangenen Woche haben wir am Rande der UN-Vollversammlung in New York alle Unterschriften an die Regierungen der USA und Russlands und an die Vereinten Nationen übergeben. Kurz darauf gab es die ersten Fortschritte. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kündigte Friedensgespräche zu Syrien für Mitte November an.

Wie geht es weiter? Die Ereignisse der letzten Woche sind ein großer Fortschritt für die Millionen von der Krise betroffenen syrische Männer, Frauen und Kinder. Wir werden jetzt genau aufpassen, dass die Verantwortlichen auch wirklich alles für einen Erfolg der Friedensgespräche tun – und besonders darauf, dass darin auch alle diejenigen angemessen einbezogen werden, die unter den Kämpfen am meisten leiden, nämlich Frauen und Flüchtlinge.

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„Ich heiße Liqaa. Ich musste aus Syrien fliehen und dabei mein Haus, meine Verwandten und mein ganzes bisheriges Leben zurücklassen. Nun lebe ich mit meinem Ehemann im Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien – wir haben hier gerade unser erstes Kind bekommen.

Unsere Kinder flehen um Frieden, aber ich will nicht, dass mein Kind dies auch tun muss. Wir haben bereits genug Blut und Tränen vergossen. Das Leid muss endlich ein Ende haben – davon träume ich!“

Die Staats- und Regierungschefs der ganzen Welt müssen Entschlossenheit zeigen -- gegen die ausufernde Kriegslogik!

Die verheerenden Angriffe im Umland von Damaskus am 21. August haben erneut gezeigt, welches Grauen die Menschen in Syrien erdulden müssen. Angesichts dieser Eskalation ist eine politische Lösung für die Syrienkrise dringender denn je.

Es besteht das hohe Risiko, dass die Regierungen, die nun Vorbereitungen für eine Militärintervention treffen, dadurch die Situation in Syrien nur noch verschlimmern. Über 100.000 Menschen sind bereits ums Leben gekommen, mehr als zwei Millionen mussten in Nachbarländer fliehen. Jede weitere Eskalation des Konfliktes geht auf Kosten der Zivilbevölkerung und gefährdet darüber hinaus die Stabilität der gesamten Region. Deswegen müssen Präsident Obama und die anderen Staats- und Regierungschefs jetzt ihre Anstrengungen verstärken, um für die Syrienkrise eine politische Lösung zu finden.

Hintergrund

Internationale Politikerinnen und Politiker haben vor Monaten versprochen, an einer politischen Lösung für den Konflikt in Syrien zu arbeiten – doch die versprochenen Friedensgespräche sind bislang nicht in Sicht.

Fordere Präsident Obama und Präsident Putin auf, ihr politisches Gewicht gemeinsam dafür einzusetzen, dass die Friedensgespräche endlich stattfinden und zu einem Erfolg führen. Als Initiatoren der Friedensgespräche müssen die beiden Präsidenten mit allen Konfliktparteien zusammenarbeiten und einen Zeitplan für Friedensgespräche erarbeiten. Ein Scheitern würde noch mehr Blutvergießen und weitere Not für Millionen Syrerinnen und Syrer bedeuten.

Der Konflikt hat bereits mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet.Die Zahl der Menschen wie Liqaa, die vor der Gewalt flüchten und Unterstützung benötigen, wächst jeden Tag.

Nur ein baldiger Fortschritt bei den Friedensbemühungen kann das Leid der Menschen in Syrien stoppen. 

1.   Der russische Präsident Wladimir Putin, US-Präsident Barack Obama und der Syrien-Sonderbeauftragte der UN und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, müssen ihren Einfluss dafür nutzen, alle Kriegsparteien an einen Tisch zu bekommen, um eine Lösung des Konflikts zu erreichen.

2.   Damit die Gespräche Aussicht auf Erfolg haben, müssen auch Vertreter/innen der friedlichen Mehrheit der syrischen Bevölkerung, die diesen Albtraum beenden wollen, – einschließlich Frauengruppen und Flüchtlinge – mit am Tisch sitzen.

3.   Die Gespräche müssen von der internationalen Gemeinschaft unmissverständlich unterstützt werden. Jegliche Äußerungen oder Handlungen, die das Ziel der Gespräche untergraben könnten, müssen unterlassen werden.

Gleichzeitig müssen die oben genannten Politiker und alle weiteren Verantwortlichen dafür sorgen, dass alle von dem Konflikt betroffenen Menschen die dringend benötigte humanitäre Hilfe erhalten.

Unterschreibe jetzt unseren Appell! Wir werden ihn an Präsident Obama und Präsident Putin sowie die weiteren Staats- und Regierungschefs der G8-Länder und auch an den Sonderbeauftragten der UN und der Arabischen Liga für Syrien übergeben.

Recent signatures

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      01.08.13 | Von CARE International Mehr als 80 Prozent der syrischen Flüchtlinge leben außerhalb der Camps und erhalten zu wenig Hilfe Bonn/Amman, 1. August 2013. Die internationale Gemeinschaft muss ihre Hilfe für syrische Flüchtlinge dringend aufstocken, um besonders die außerhalb von Flüchtlingscamps untergekommenen Familien mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen.

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    4. Hilfe für syrische Flüchtlinge im Libanon

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      Nothilfe in Syrien - Welthungerhilfe

      Schüsse, Fluglärm und Bombeneinschläge sind zu alltäglichen und lebensgefährlichen Begleitern für die Einwohner der nordsyrischen Stadt geworden. Nicht nur Wohnhäuser, sondern auch viele Schulen sind seit den Kämpfen stark beschädigt und kaum noch nutzbar. Der offizielle Unterricht wurde eingestellt. Damit ist den Kindern in Aleppo nicht nur die Chance zu "Lernen" genommen worden, sondern besonders ein Stück so wichtiger Normalität.

    7. Reached 100 signatures

    Supporters

    Reasons for signing

    • Yvonne Baumann GERMANY
      • about 1 year ago

      F?r alle Menschen in Syrien! Helft ihnen und ihren Kindern, die dort den Hungertot steber m?ssen. Schrecklich!

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    • Helmut Wichmann GERMANY
      • about 1 year ago

      Die Menschenwürde wird in Syrien begraben. Die Politiker, die die Macht haben dieses Elend zu beenden, hätten schon lange etwas tun müssen. Dass die Menschen dort die Hoffnung verlieren, kann ich gut verstehen. Bei einem Giftgasangriff werden 2000 Menschen getötet, und wir kennen immer noch nicht die Täter. Es ist so grausam.........!!

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    • Carla Brenner GERMANY
      • about 1 year ago

      ein großes Ziel: Weltfriede

      REPORT THIS COMMENT:
    • Furkan Özbek NECKARSULM, GERMANY
      • about 1 year ago

      Man muss ihnen einfach HELFEN!

      Sie sind auch nur Menschen und sie brauchen JEDE UNTERSÜTZUNG die sie kriegen können.Heute helfen wir ihnen und morgen helfen sie vielleicht uns?

      Wer weiß das schon...

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    • Richard Rietzler RIED IM INNKREIS, AUSTRIA
      • about 1 year ago

      so trum

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