Reconsider the plan to empty the Gemäldegalerie of Old Masters
  • Petitioned Prof. Dr. Hermann Parzinger

This petition was delivered to:

Stiftung Preussischer Kulturbesitz, Berlin
Prof. Dr. Hermann Parzinger

Reconsider the plan to empty the Gemäldegalerie of Old Masters

    1. Jeffrey Hamburger
    2. Petition by

      Jeffrey Hamburger

      Cambridge, MA

  1.  
  2.   
August 2013

Victory

Jeffrey Hamburger: Today, August 21, 2103, the Stiftung Preußischer Kulturbesitz, the foundation responsible for most of the major museums in Berlin, announced that, in keeping with the recommendation of an especially commissioned advisory panel, created in large part in response to the pressure brought to bear by the Change.org petition, it has abandoned its plans to place a significant portion of its collection of Old Master paintings in storage for an indefinite period while a new building was erected adjoining the Museuminsel. Whatever the pros and cons of the planned move, it proved, as outsiders predicted, too costly. Indeed, it was the overly optimistic forecasts regarding planning, construction and funding that prompted fears that what was billed as a temporary solution might well prove quasi-permanent. Instead, it has now been proposed that a new museum of modern art be built alongside the Neue Nationalgalerie and the existing Old Master collection, which is housed in a custom-built building that only opened 15 years ago. This is a victory for common sense and is due entirely to the impassioned support of almost 15,000 signatories to the Change.org petition, who came from virtually every corner of the world.

FÜR DIE ÜBERSETZUNG INS DEUTSCHE, SIEHE UNTEN.

We write to you to ask that you reconsider the current plan to empty the Gemäldegalerie to make room for a display of twentieth-century art from the Pietzsch collection.

We understand that Mies van der Rohe’s Nationalgalerie provides inadequate space for Berlin’s growing collections of modern art, and we welcome the prospect of a permanent home for them.

However, finding that space in the Gemäldegalerie at the expense of one of the world’s premier collections of Old Master paintings, without also making concrete plans to display that collection concurrently in its entirety, would be a tragedy. In the current plan, it appears that once again the past is being asked to make way for the present without sufficient attention to its future. The disappearance into storage of whatever paintings cannot be displayed in the Bode Museum – which we call on you to disclose -- is not acceptable, even for only six years. In the current political and economic climate, and with stiff competition for funding from politically more expedient, if culturally more dubious, plans to rebuild the Stadtschloß, we fear that six years could easily become a decade or more.

All too often, it seems, great works of art in Berlin serve as pawns in a seemingly endless chess game, to be moved about and sacrificed at the will and whim of politicians. Germany is fortunate in that culture remains a focus of political and public concern. That concern, however, would best be expressed by finding a reasonable solution, one that respects a legacy that barely survived the centuries and that deserves better than to be rendered invisible for an indeterminate length of time.

We therefore write to ask, not that you shelve your plans for the Pietzsch collection, but rather that you complement them with an adequate strategy that will do justice to the whole of Berlin’s extraordinary collections. We believe that the Old Master collection should be moved to make way for the Pietzsch collection only after space on the Museuminsel has been found to accommodate it – hardly a rash proposal.

Yours sincerely, Jeffrey Hamburger, Kuno Francke Professor of German Art & Culture, Harvard University

Bitte überdenken Sie den Plan, die Galerie Alter Meister in der Gemäldegalerie zu räumen

Wir wenden uns mit der Bitte an Sie, die gegenwärtigen Pläne zur Räumung der Galerie Alter Meister zur Schaffung neuen Ausstellungsraums für die Sammlung Pietzsch mit Kunstwerken des zwanzigsten Jahrhunderts zu überdenken.

Es ist uns klar, dass die Nationalgalerie Mies van der Rohes nur unzureichende Räumlichkeiten für Berlins stets wachsende Sammlungen moderner Kunst bietet, und wir würden die Schaffung eines adäquaten permanenten Präsentationsortes für diese Sammlungen sehr begrüßen.

Allerdings kommt es einer Tragödie gleich, wenn dafür die Räumlichkeiten der Gemäldegalerie auf Kosten ihrer weltberühmten und bedeutenden Sammlung Alter Meister geopfert würden, ohne zugleich konkrete Pläne für einen alternativen Ausstellungsort für das gesamte Ensemble der Gemälde des Europäischen Mittelalters und der Renaissance vorzulegen. Die gegenwärtigen Pläne offenbaren, dass wieder einmal die Vergangenheit der Gegenwart weichen soll, ohne dass dabei ihrer Zukunft ausreichend Aufmerksamkeit geschenkt worden wäre. Es ist definitiv nicht hinnehmbar, dass beliebige Gemälde, die aus Platzgründen nicht im Bode-Museum gezeigt werden können - und wir fordern Sie auf, dies offen zu legen - in Magazinen verschwinden, auch nicht für einen Zeitraum von nur sechs Jahren. In der gegenwärtig angespannten politischen und wirtschaftlichen Situation, und angesichts des harten Wettbewerbs um die Bereitstellung von Geldmitteln mit politisch zwar zweckdienlichen, kulturpolitisch jedoch zweifelhaften Plänen zum Wiederaufbau des Stadtschlosses, befürchten wir, dass aus sechs Jahren sehr leicht zehn oder mehr werden könnten.

Es scheint wieder einmal, als würden in Berlin großartige Kunstwerke als Bauern in einem endlosen Schachspiel herhalten müssen, in dem sie nach Lust und Laune der Politiker verschoben und geopfert werden können. Jedoch: Glückliches Deutschland, wo Kultur in der Gesellschaft noch immer ein politisches und öffentliches Anliegen ist. Diesem Anliegen könnte man allerdings deutlich besser Ausdruck verleihen, indem man sich um eine vernünftige Lösung bemüht, eine, die den kulturellen Nachlaß respektiert, der die Jahrhunderte mit Mühe und Not überlebt hat, und der Besseres verdient als auf unbestimmte Zeit unsichtbar zu bleiben.

Wir fordern daher nicht etwa, dass Sie Ihre Pläne für die Sammlung Pietzsch verwerfen, sondern vielmehr, dass Sie diese mit einer angemessenen Strategie ergänzen, die den außergewöhnlichen Sammlungen Berlins in ihrer Gesamtheit gerecht werden. Wir sind der Ansicht, dass die Sammlung Alter Meister ausschließlich und nur dann umziehen und der Sammlung Pietzsch weichen sollte, wenn auf der Museumsinsel genügend Ausstellungsraum für die gesamte Sammlung bereitgestellt werden kann - wohl kaum ein unbesonnener Vorschlag.

 

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Mit freundlichen Grüßen, Jeffrey Hamburger, Kuno Francke Professor für Deutsche Kunst und Kultur, Harvard University, Cambridge, Massachussets, USA

 

Recent signatures

    News

    1. Eröffnung erst 2017? Auch Museumsinsel wird zur Dauerbaustelle

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer
      Chef des Bode-Museums fordert Neubau für Alte Meister

      Museumsinsel Die Alten Meister sollen ins Bode-Museum ziehen und in einem Neubau Skulptur und Malerei vereint werden. Julien Chapuis über die Pläne. Er ist ein leidenschaftlicher Botschafter: Als er kommt, hat Julien Chapuis seine braune "Bibel" dabei, scheint feinstes Leder zu sein. Darin sind "seine" Alten Meister als Druck abgeheftet.

    2. Chef des Bode-Museums fordert Neubau für Alte Meister

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer
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    3. Warum Gemälde und Skulpturen trennen?

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Warum Gemälde und Skulpturen trennen?

      Die scharfe Trennung zwischen Malerei und Bildhauerei wird von einigen Vertretern der Zunft als veraltet angesehen. Das zeigte eine große Tagung zur Zukunft der Berliner Museumslandschaft.

      http://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article114025625/Warum-Gemaelde-und-Skulpturen-trennen.html

      Warum Gemälde und Skulpturen trennen?

      Zu glauben, dass die Berliner Tagung "Malerei und Skulptur - Chancen und Herausforderungen einer gemeinsamen Präsentation" das Ergebnis der Machbarkeitsstudie über den Umzug der Gemäldegalerie vorwegnimmt, wie es die "Süddeutsche Zeitung" vor ein paar Tagen behauptete, ist falsch.

    4. Ein Vorschlag, wie man die Kunst zum Schweigen bringt

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Angriff der Kultur-Dekorateure: In Berlin trafen sich die Verantwortlichen des geplanten Umzugs der Gemäldegalerie, um ihren Plan zu präsentieren. Er könnte im Desaster enden.

      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-gemaeldegalerie-ein-vorschlag-wie-man-die-kunst-zum-schweigen-bringt-12097858.html

      Berliner Gemäldegalerie: Ein Vorschlag, wie man die Kunst zum Schweigen bringt - FAZ.NET

      © Getty Images Träumen Gemälde von erklärenden Skulpturen? Die „Pleurants" des Juan de la Huerta vor einer Kopie von Rogiers „Kreuzabnahme" im Bodemuseum. Vor fast genau hundert Jahren hatte Marcel Proust die Nase voll von der damals angesagten Museumsmode.

    5. Berliner Museumsstreit Die Musen und die Mitmischer

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Neues Kapitel im Berliner Museumskampf: Wie sollen die Schätze in Zukunft präsentiert werden? Gehören Malerei und Skulptur zusammen? Eine erstklassig besetzte internationale Tagung im Bode-Museum hat jetzt Museumsleute und Kritiker erstmals zusammengeführt.

      http://www.tagesspiegel.de/kultur/berliner-museumsstreit-die-musen-und-die-mitmischer/7858786.html

      Berliner Museumsstreit: Die Musen und die Mitmischer - Kultur - Tagesspiegel

      Nicola Kuhn Neues Kapitel im Berliner Museumskampf: Wie sollen die Schätze in Zukunft präsentiert werden? Gehören Malerei und Skulptur zusammen? Eine erstklassig besetzte internationale Tagung im Bode-Museum hat jetzt Museumsleute und Kritiker erstmals zusammengeführt. Als Paragone wird in der Kunstgeschichte der „Wettstreit der Künste" in der Renaissance und im Frühbarock bezeichnet, in dem es um die Vorrangstellung innerhalb der bildenden Künste ging.

    6. James-Simon-Galerie. Nächste Panne: Museumsinsel

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Pannen ohne Ende: Nach dem Flughafen-Debakel und der Kostenexplosion bei der Staatsoper hakt es jetzt bei der Berliner Museumsinsel. Der Eingangsbau auf der Museumsinsel wird frühestens 2017 fertig. Ein neues Baudesaster ist Berlin jetzt sicher. Was schon seit Monaten in den Staatlichen Museen und Bauverwaltungen gemunkelt wurde, bestätigte nun das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR): Der prätentiös James-Simon-Galerie genannte Eingangsbau zur Museumsinsel in Mitte wird nicht wie geplant 2014 oder wie bereits angekündigt 2016 fertig, sondern frühestens 2017. Vielleicht. Die Grundsteinlegung ist auf den Herbst verschoben worden.
      See: http://www.berliner-zeitung.de/berlin/james-simon-galerie-naechste-panne--museumsinsel-,10809148,21538172.html

    7. Eröffnung erst 2017 Museumsinsel – später fertig und teurer

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Verspätete Eröffnung - nicht nur beim neuen Flughafen. Jetzt ist auch noch die Sanierung der Museumsinsel in Verzug. Der Neubau des Empfangsgebäudes voraussichtlich erst 2017 fertig - und die Kosten für die Sanierung steigen.
      See: http://www.tagesspiegel.de/berlin/eroeffnung-erst-2017-museumsinsel-spaeter-fertig-und-teurer/7671592.html

      Eröffnung erst 2017: Museumsinsel - später fertig und teurer - Berlin - Tagesspiegel

      von Ralf Schönball Verspätete Eröffnung - nicht nur beim neuen Flughafen. Jetzt ist auch noch die Sanierung der Museumsinsel in Verzug. Der Neubau des Empfangsgebäudes voraussichtlich erst 2017 fertig - und die Kosten für die Sanierung steigen. Sanierung und Erweiterung der Berliner Museumsinsel werden mehr Geld und Zeit kosten als geplant.

    8. Was machbar ist, muss nicht richtig sein

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Eine Machbarkeitsstudie entscheidet über den Umzug der Gemäldegalerie am Kulturforum. Ihr Ergebnis, heißt es, werde alle befriedigen. Das darf man bezweifeln.
      See: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/berliner-gemaeldegalerie-was-machbar-ist-muss-nicht-richtig-sein-12017414.html

      Berliner Gemäldegalerie: Was machbar ist, muss nicht richtig sein - FAZ.NET

      Bernd Neumann, seit bald acht Jahren Kulturstaatsminister, nutzt den Jahresanfang gern dazu, sich in den Kernfragen seines Amtsbereichs zu positionieren. Die Gelegenheit, mit einer dpa-Reporterin ein längeres Interview zu führen, kam ihm deshalb gerade recht, und die Themen lagen auch schon bereit: einerseits der geplante Umzug der Gemäldegalerie, andererseits die seit zehn Jahren beschlossene Errichtung des Humboldtforums alias Berliner Schloss.

    9. In einem Museum

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Kulturstaatssekretär André Schmitz erklärte, er sei sich „sicher, dass die Abwesenheit von Botticelli und Rubens, Tizian und Dürer so viel Druck aufbaut, dass der Erweiterungsbau schneller kommt als gedacht“. Man hofft offenbar, dass, wenn man den Karren nur entschlossen genug in den Dreck fährt, das Geld schon irgendwo herkommt. Das ist Flughafen-Berlin-Brandenburg-International-Logik und klappt manchmal in Berlin. Aber was, wenn nicht? Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz versucht zu beruhigen - man werde natürlich „nicht die Spitzenwerke von Rembrandt, van Eyck, Botticelli etc. ins Depot verbannen“.
      http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/zu-unserer-gemaeldegalerie-serie-in-einem-museum-12011540.html

    10. „Ein Neubau in fünf bis sechs Jahren“

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      „Ein faireres Verfahren gibt es nicht“, sagte Neumann. „Wir müssen das Ergebnis im Frühjahr abwarten. Wenn bei der Untersuchung die gemeinsame Präsentation von alten Meistern mit den Skulpturen des Bode-Museums präferiert wird, sollte der Umzug der Gemäldegalerie erst erfolgen, wenn ein neues Gebäude steht.“

      http://www.tagesspiegel.de/kultur/museumsstreit-ein-neubau-in-fuenf-bis-sechs-jahren/7592098.html

      Museumsstreit: „Ein Neubau in fünf bis sechs Jahren" - Kultur - Tagesspiegel

      Wer soll das bezahlen? Bernd Neumann äußert sich zur Debatte um die Gemäldegalerie, versichert, dass die Alten Meister nicht im Depot verschwinden und stellt zeitnah einen Neubau in Aussicht. Neues Jahr, alte Debatten. Was der Berliner Kulturszene 2013 garantiert erhalten bleibt, ist der Streit um die Gemäldegalerie und die Zukunft der Staatlichen Museen.

    11. Zu Fuss durch 4000 Jahre Geschichte

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Die Museumslandschaft im Herzen von Berlin war im 19. Jahrhundert mit dem Ziel entstanden, das grösste und reichste Universalmuseum der Welt zu werden – was davon heute bereits erreicht ist, lässt sich nur schwer bestimmen.

      See: http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/kunst_architektur/zu-fuss-durch-4000-jahre-geschichte-1.17824326

      Stiftung Preussischer Kulturbesitz, Berlin: Reconsider the plan to empty the Gemäldegalerie of Old Masters

      FÜR DIE ÜBERSETZUNG INS DEUTSCHE, SIEHE UNTEN. We write to you to ask that you reconsider the current plan to empty the Gemäldegalerie to make room...

    12. Museumsinsel will zum Louvre aufschließen

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz möchte die Gemäldegalerie Alte Meister vom Kulturforum auf die Berliner Museumsinsel verlegen. Diese käme damit in ihrer europäischen Bedeutung dem berühmten französischen Museum ein weiteres Stück näher.
      See: http://nachrichten.rp-online.de/kultur/museumsinsel-will-zum-louvre-aufschliessen-1.3074954

      Berlin: Museumsinsel will zum Louvre aufschließen

      VON BERTRAM MÜLLER - zuletzt aktualisiert: 20.11.2012 Berlin (RP). Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz möchte die Gemäldegalerie Alte Meister vom Kulturforum auf die Berliner Museumsinsel verlegen. Diese käme damit in ihrer europäischen Bedeutung dem berühmten französischen Museum ein weiteres Stück näher.

    13. Surrealisten gegen Alte Meister

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Schenken mit Bedingung: Das Ehepaar Pietzsch will ihre Surrealistensammlung dann der Stadt Berlin überlassen, wenn sie auch gezeigt wird. Noch steht nicht fest, wo und wann die Bilder zu sehen sein werden, doch die Neuordnung der Berliner Museumslandschaft ist damit voll in Gang gekommen.
      See: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1915929/

      Streit um Gemäldegalerie | epd

      Parzinger bekräftigte, dass ein Umzug der "Alten Meister" nicht vor einem Baubeginn des Erweiterungsbaus erfolgen werde, der frühestens 2016 erfolgen könnte. Ob dann "möglicherweise für eine kurze und klar begrenzte Übergangszeit" zunächst ein verkleinerter Bestand auf der Museumsinsel gezeigt werden könne, werde die Machbarkeitsstudie erweisen.

    14. Stiftungspräsident Parzinger setzt auf Erweiterungsbau

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Zur Beilegung des Streits um die künftige Präsentation der Berliner "Alten Meister" favorisiert die Stiftung Preußischer Kulturbesitz einen Erweiterungsbau am Bode-Museum. In der Tat sei eine solche Lösung "vorstellbar" geworden, sagte Stiftungspräsident Hermann Parzinger am Dienstag in Berlin in einem epd-Gespräch. "Das war vor ein paar Monaten noch nicht so und ist eine positive Entwicklung."

      See: http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-ost/schwerpunktartikel/streit-um-gem%C3%A4ldegalerie

    15. Memory Wars

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      THIS SUMMER, old-master paintings were—for once—a hot topic. The Gemäldegalerie, the branch of Berlin’s state museums long celebrated for its world-class collection of late-medieval to eighteenth-century art, might soon have a new purpose: housing a collection of Surrealist art recently donated by prominent Berlin collectors Ulla and Heiner Pietzsch. ... the city’s foundation of state museums, the Stiftung Preußischer Kulturbesitz, decided to use the Gemäldegalerie to display the Pietzsch Collection, prompting concerns that the old masters would be put into storage indefinitely. Many were shocked by this nonchalant willingness to drop a superlative collection for what is widely considered a mediocre one: ... Harvard’s renowned medieval art historian Jeffrey Hamburger organized an international petition, which has received more than thirteen thousand signatures, encouraging the foundation to reconsider its plan.
      See: http://artforum.com/inprint/id=36140

      the gemäldegalerie - artforum.com / in print

      THIS SUMMER, old-master paintings were-for once-a hot topic. The Gemäldegalerie, the branch of Berlin's state museums long celebrated for its world-class collection of late-medieval to eighteenth-century art, might soon have a new purpose: housing a collection of Surrealist art recently donated by prominent Berlin collectors Ulla and Heiner Pietzsch.

    16. Lichtblitze im Tempel des Wissens

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Ein punktgenau klimatisierter Kubus für die Forscher: Das neue Archäologische Zentrum in Berlin ist ein Glücksfall für die deutsche Altertumswissenschaft. ... Nebenan, auf dem dreieckigen Areal, das zwischen dem Archäologischen Zentrum und der Bahntrasse liegt und zum Kupfergraben von den sogenannten Museumshöfen begrenzt wird, soll irgendwann der Erweiterungsbau des Bodemuseums entstehen, in dem die Preußenstiftung den „nördlichen“ Part der Gemäldegalerie Alte Meister unterbringen will. Auf der jüngst freigeschalteten nagelneuen Website zum „Masterplan Museumsinsel“ ist das Gebäude schon als durchsichtiges Füllsel eingespiegelt.

      Ob dieses Luftschloss je gebaut wird, muss die Machbarkeitsstudie des Bundesbauamts erweisen, die im Frühjahr veröffentlicht werden soll. Sein nüchterner Nachbarbau immerhin ist jetzt Berliner Realität.

      See: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/archaeologisches-zentrum-in-berlin-lichtblitze-im-tempel-des-wissens-11946352.html

      Archäologisches Zentrum in Berlin: Lichtblitze im Tempel des Wissens - FAZ.NET

      Es gibt Gebäude, die ein Stück Stadt neu erfinden. Und es gibt Bauten, die eine Lücke schließen. Das müssen nicht die schlechteren sein, und deshalb darf man das neue Archäologische Zentrum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das am Mittwoch eingeweiht wurde, als städtebaulichen Zugewinn für Berlin verbuchen.

    17. Eine Festung für die Geschichte: Archäologisches Zentrum

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Der Streit um diese Umzugspläne, der erklärte "Kulturkampf um die Gemäldegalerie" ist ein wenig zur Ruhe gekommen, die Stiftung prüft derzeit Varianten, bei denen die "Gemäldegalerie" im alten Haus bleiben könnte - etwa durch den Neubau einer "Galerie des 20. Jahrhunderts" am Kulturforum. Kulturstaatsminister Bernd Neumann ging in seiner Rede anspielungsreich auf das Thema ein.

      See: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1909176/

    18. Das neue Archäologische Zentrum: Sprung aufs Festland

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Das neu eröffnete Archäologische Zentrum an der Geschwister-Scholl-Straße präsentiert sich als Forum für moderne Schatzsucher. Dort werden die einst auf der Museumsinsel verstreuten archäologischen Sammlungen gebündelt. Das schafft Platz für neue Projekte.
      See: http://www.tagesspiegel.de/kultur/das-neue-archaeologische-zentrum-sprung-aufs-festland/7329986.html

    19. Freier Eintritt für die Kunst

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Im ehemaligen West-Berlin war ein Großteil der Museen und auch Stadtbibliotheken kostenlos. Da ich direkt am Schloss Charlottenburg wohne, bin ich damals oft kurz zwischendurch in eines der zahlreichen Museen gegangen, um ein bestimmtes Lieblingsbild oder Ausstellungsstück anzusehen. Trotz des kostenlosen Eintritts war die Atmosphäre immer angenehm, und niemals gab es den offensichtlich heute irrtümlich vermuteten Ansturm pöbelnder Massen. Ich arbeite selbst in einem Berliner Museum und erlebe regelmäßig, wie groß der Zuspruch an Tagen mit freiem Eintritt ist. Wer das rege Interesse dieser Besucher, den Feuereifer der Kinder und ihre sich spontan entwickelnde Fantasie miterlebt, kann sich doch eigentlich nur dafür einsetzen, diese Erlebnisse so vielen Menschen wie möglich kostenlos zugänglich zu machen.

      See: http://www.tagesspiegel.de/meinung/freier-eintritt-fuer-die-kunst/7279278.html

      Freier Eintritt für die Kunst - Meinung - Tagesspiegel

      „Von London lernen" vom 15. Oktober Im ehemaligen West-Berlin war ein Großteil der Museen und auch Stadtbibliotheken kostenlos. Da ich direkt am Schloss Charlottenburg wohne, bin ich damals oft kurz zwischendurch in eines der zahlreichen Museen gegangen, um ein bestimmtes Lieblingsbild oder Ausstellungsstück anzusehen.

    20. "Berlins Gemäldegalerie ist weltweit einmalig"

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      In der Debatte um die Zukunft des Museumsbaus äußert sich erstmals dessen Architekt: Christoph Sattler über das perfekte Licht, die Bedeutung der Sockel und das Vorbild des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel.

      See: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article110178650/Berlins-Gemaeldegalerie-ist-weltweit-einmalig.html

    21. "Das Museum wäre hin"

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Über die Zukunft der Berliner Gemäldegalerie wird eine heftige Debatte geführt. Die Preußenstiftung will die herausragende Sammlung Alter Meister mittelfristig auf die Museumsinsel zurückführen. In die frei gewordenen Säle am Kulturforum könnte dann die kaum gezeigte moderne Sammlung der Neuen Nationalgalerie einziehen. Wie denkt der Architekt Christoph Sattler darüber, der mit seinem Büro Hilmer & Sattler und Albrecht 1986 die viel gelobte Gemäldegalerie entwarf, die 1998 eröffnet wurde? Rainer Haubrich sprach mit dem Münchner, der sich mit Museumsarchitektur auskennt: Sein Büro baute den Martin-Gropius-Bau und die Sammlung Berggruen um und wird auch das Alte Museum neu gestalten.
      See: http://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article110059487/Das-Museum-waere-hin.html

    22. Architekt schlägt Erweiterungsbau der Nationalgalerie vor

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Im Streit um den Auszug oder Verbleib der Alten Meister in der Berliner Gemäldegalerie schlägt der Erbauer des Ausstellungsortes, der Architekt Christoph Sattler, vor, die Nationalgalerie auf dem Kulturforum auszubauen.

      See: http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article110059903/Architekt-schlaegt-Erweiterungsbau-der-Nationalgalerie-vor.html

      Architekt schlägt Erweiterungsbau der Nationalgalerie vor

      Im Streit um den Auszug oder Verbleib der Alten Meister in der Berliner Gemäldegalerie schlägt der Erbauer des Ausstellungsortes, der Architekt Christoph Sattler, vor, die Nationalgalerie auf dem Kulturforum auszubauen.

    23. Plädoyer für eine zweite Museumsinsel

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz braucht dringend ein Museum für die klassische Moderne. Warum baut man es nicht dort, wo es am nötigsten wäre: am Kulturforum hinter dem Potsdamer Platz?

      See: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-museumsstreit-plaedoyer-fuer-eine-zweite-museumsinsel-11930358.html

    24. Architekt der Gemäldegalerie für Erweiterungsbau der Nationalgalerie

      Jeffrey Hamburger
      Petition Organizer

      Berlin: Architekt der Gemäldegalerie schlägt Erweiterungsbau der Neuen Nationalgalerie vor. Im Streit um den Auszug oder Verbleib der Alten Meister in der Berliner Gemäldegalerie schlägt der Erbauer des Ausstellungsortes, der Architekt Christoph Sattler, vor, die Nationalgalerie auf dem Kulturforum auszubauen. “Wäre es nicht naheliegender, die Neue Nationalgalerie auf dem Grundstück daneben zu erweitern, das der Stiftung schon gehört?”, sagte Sattler der Tageszeitung “Die Welt” (Samstagsausgabe).

      See: http://www.immobilien-newsticker.de/berlin-architekt-der-gemaeldegalerie-fuer-erweiterungsbau-der-nationalgalerie-201215637/

    Supporters

    Reasons for signing

    • Joaneath Spicer BALTIMORE, MD
      • about 1 year ago

      The cultural achievements of our common past are pivotal to understanding who we are now. Besides, they are beautiful. Unfortunately the approach to display in Berlin is not very appealing so the public isn't drawn in very successfully.

      REPORT THIS COMMENT:
    • Amy Walsh SHERMAN OAKS, CA
      • about 1 year ago

      As a scholar and curator of Old Master paintings, I consider it a travesty to warehouse the fabulous collection of the Gemaeldegalerie, which is so valuable to students, scholars, and visitors. Please do not deprive us of the paintings.

      REPORT THIS COMMENT:
    • John Dubrow NEW YORK, NY
      • about 1 year ago

      contemporary artist

      REPORT THIS COMMENT:
    • Elena Kolbasina DüSSELDORF, GERMANY
      • about 1 year ago

      Reconnecting with the tradition, for me as a painter it is very crucial to learn from the old masters and to show kids the tradition of paintings.

      REPORT THIS COMMENT:
    • Paweł Detko WARSAW, POLAND
      • about 1 year ago

      Preusicher Gemaldegalerie was once [in Dahlem] my first deeply moving encounter with paintngs of such quality. Then at Kultur forum it was still fantastic place to meet a uniquely representative and good collection of european paintings. Moving it would be a great loss, even if the building itself is not an architectural masterpiece, but it functions very well from visitors point of view.

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