Liebe BKK, bitte behandeln Sie alle Mütter gleich! Egal ob berufstätig oder nicht.
  • Petitioned Heinz Kaltenbach

This petition was delivered to:

Geschäftsführer des BKK Bundesverbandes
Heinz Kaltenbach
BKK Pressestelle
Christine Richter
BKK Service

Liebe BKK, bitte behandeln Sie alle Mütter gleich! Egal ob berufstätig oder nicht.

    1. Stephanie Helder-Notzon
    2. Petition by

      Stephanie Helder-Notzon

      Bochum, Germany

Mit meinen Söhnen möchte ich eine Mutter-Kind-Kur antreten. Doch die Krankenkasse in Bochum lehnt ab. Der Grund: Laut BKK liege bei mir keine Doppelbelastung durch Beruf und Familie vor. Dabei würde ich so gerne arbeiten, doch ich bin zu krank.

Seit 14 Jahren lebe ich mit Desmose: einer lebensbedrohlichen Schwächung der Darm-Muskulatur. Meine Söhne Alexander und Bastian (8) haben mich die Hälfte meines Lebens nicht gesehen. Denn ich bin meistens in der Klinik oder Rehabilitation. 

Im Juni beantragte mein Arzt Prof. Dr. Schmidt vom St. Josef-Hospital deswegen für mich eine weitere Reha-Maßnahme – diesmal ausdrücklich gemeinsam mit meinen Kindern. Unser Kinderarzt Dr. Meyer warnt in seinem Attest mit Hinweis auf das Alter und den Entwicklungsstand der beiden Jungen vor einer erneuten Trennung von mir. Auch die Klassenlehrerin meiner Söhne unterstützt diese wichtige Kur.

Leider bietet die BKK nur Mutter-Kind-Kuren für Frauen an, die berufstätig sind. Im letzten Ablehnungsschreiben heisst es:

"Wir kommen erneut zu dem Ergebnis, dass in Ihrem Fall nicht eine mütterspeziefische Belastung im Vordergrund steht, sondern eine chronische Krankheit. Deshalb ist eine Mutter- Kind- Kur zur Behandlung Ihrer Beschwerden ungeeignet."

Das ich nicht arbeiten kann, macht mich selbst sehr unglücklich. Meine Krankheit macht mir das unmöglich und oft fühle ich mich deswegen schlecht. Zusätzlich steht mir jetzt - wie so oft - eine lange Trennung von meinen Söhnen bevor, dabei möchte ich ihnen die allerbeste Mutter sein.

Liebe BKK, ich verstehe, dass die Mutter-Kind-Kur in ihren Richtlinien nur für berufstätige Frauen festgeschrieben ist. Doch logisch erscheint mir das nicht. Arbeiten denn Frauen, die sich zu Hause um Kind und Haushalt kümmern, nicht auch?

Bitte unterschreiben Sie meine Petition an die BKK (automatischer Versand des Petitionsbriefs) und fordern Sie mit mir die Gleichbehandlung von berufstätigen und nicht berufstätigen Müttern. Wir arbeiten alle.

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      • 12 months ago

      Mütterarbeit ist eine der wichtigsten!

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    • Philipp S@sse GERMANY
      • about 1 year ago

      Pfui, ein weiterer Versuch von Wirtschaft und linker Lobby, heimische Erziehungsarbeit abzuwerten!

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    • Tanja Pfeifer GERMANY
      • about 1 year ago

      Wenn eine chronische Erkrankung die Lebensqualität -vor allem durch verminderte körperliche und psychische Belastbarkeit- dermaßen einschränkt, dass eine Erwerbstätigkeit nicht möglich ist, sind betroffene Mütter und Väter (besonders alleinzerziehende) der gleichen Doppelbelastung ausgesetzt wie Berufstätige. Der Leidensdruck und die damit einhergehende Stressbelastung durch die behindernde Krankheit, finanzielle Probleme, Kampf mit (Sozial-) Behörden führen nicht selten zu massiven Erschöpfungszuständen und Depressionen. So ein Leben ist schon für Kinderlose nur schwer auszuhalten...

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    • René Ohms GERMANY
      • over 1 year ago

      Eine Mutter kann ihre Kinder nur groß ziehen, wenn es Ihr gut geht!

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    • Nicole Sonn GERMANY
      • over 1 year ago

      Weil mir diese staatlich angeordnete Diskrimisierung von "arbeitssuchenden Müttern" missfällt. Man unterscheide auch sehr stark zwischen "Arbeitssuchend- Mensch 2. Klasse" und "nicht berufstätig, weil Vermögend- Elite".

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