Bundesministerium der Justiz: Hören Sie am Freitag dem 28.9. auch Betroffene zur #Beschneidung an!
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Bundesministerium der Justiz
Unterabteilung I A 2

Bundesministerium der Justiz: Hören Sie am Freitag dem 28.9. auch Betroffene zur #Beschneidung an!

    1. Christian Bahls (MOGiS e.V.)
    2. Petition by

      Christian Bahls (MOGiS e.V.)

      Rostock, Germany

Eine Anhörung zur nicht-therapeutischen Vorhautamputation an nicht-einwilligungs- und nicht-einsichts-fähigen Jungen, ohne die davon negativ Betroffenen ist eine Farce.

Betroffene von nicht-therapeutischen Vorhautamputationen als Kinder müssen mit denen sie betreffenden Komplikationen, Folgen und Einschränkung Gehör finden.

Einem Gesetzesentwurf zu dem Betroffene nicht gehört und wahrgenommen werden und stattdessen nur die Beschneider reden dürfen und der zudem in einer derart kurzen Zeit übers Knie gebrochen wird (Entwurf bekannt seit 25.9. - Stellungnahmen bis 1.10) fehlt jede demokratische Legitimation.

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    • Anita Kanitz STUTTGART, GERMANY
      • over 1 year ago

      Beschneidung bei Kindern ist eine Menschenrechtsverletzung und sollte weltweit als solche geächtet und abgeschafft werden.

      Aus psychoanalytischer Sicht stellt die Zirkumzision bei fünf- bis achtjährigen Jungen eine kollektive sexualtraumatische Erfahrung dar. Diese kann in besonders patriarchalisch geprägten Kulturen eine der Ursachen für eine starke Kontrolle der Sexualität und der Frau sein. So kann das Trauma zur Stabilisierung von Machtstrukturen führen. Mit dieser Übertragung könnte man sogar so manch anderes Phänomen islamischen Lebens erklären. Für die Gläubigen und Anhänger der beiden Weltreligionen dürfte das allerdings eher belanglos sein. Sie betrachten das Ritual der Beschneidung als Zeichen ihrer Zugehörigkeit zur Religionsgemeinschaft. Die Bundesregierung und Parteien sind leider erneut eingeknickt und haben am 19.07.2012 einen folgenreichen Beschluss gefasst, nämlich die rituelle Beschneidung kleiner Säuglinge und Knaben straffrei zu stellen. Die Klitorisvorhautreduktion gilt als einer meherer Typen der rituellen Beschneidung und Genitalverstümmelung bei Frauen. Aufgrund der vergleichbaren anatomischen Strukturen die bei diesem Typ der weiblichen Beschneidung entfernt werden, wird diese als das Gegenstück zur männlichen Beschneidung gesehen. In Deutschland steht die Klitorisvorhautreduktion, die sogenannte "milde Sunna" aber unter Strafe. Jungen sollen hier nun offenbar anders behandelt werden. Da die vergleichbare Beschneidung bei Mädchen Genitalvertümmelung genannt wird, ist es richtig auch die männliche Beschneidung ebenso zu nennen.

      Die Beschneidung von Neugeborenen, wie sie im Kreis jüdischer oder muslimischer Glaubensangehöriger stattfindet, ist hochriskant. Das Risiko an einer als schwerwiegende Komplikation geltenden Harnröhrenöffnungsverengung zu erleiden ist mit 20% behaftet. Eine Beschneidung in diesem Alter wird nur bei bestimmten strengen Indikationen (z.B. fehlende Vorhautöffnung mit Harnrückstau, Harnwegsinfektionen etc.) empfohlen. Weitere Risiken sind Nachblutungen, Vernarbungen, Wundinfektionen und dauerhafte Impotenz, sowie seelisch traumatische Folgeschäden. In solche Operationsrisiken muss man auch schriftlich einwilligen.

      Das gleiche Problem gilt auch für die weibliche Beschneidung. Letztlich ist es Aufgabe des Staates, per vorgeschriebener U- Untersuchungen der Kinder, das weibliche sowie das männliche Genitale bei der Geburt auf behandlungsbedürftige Phimose und später auf Beschneidung zu prüfen und zu dokumentieren, sodann bei Vorliegen von Genitalverstümmelung egal welchen Geschlechts, die Verantwortlichen rigoros der Strafverfolgung zuzuführen. So entgeht der Anreiz, wie bereits bei der weiblichen Genitalverstümmelung, den Eingriff privat oder im Ausland durchzuführen.

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    • M. Huber SIMBACH AM INN, GERMANY
      • almost 2 years ago

      Schluss mit der Religiotie, wir sind ein Rechtsstaat!

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    • Steffi Förster NIEMTSCH, GERMANY
      • almost 2 years ago

      Kinder müssen vor solchen Taten beschützt werden und all die, die sich trotz dieser Erlebnisse trauen darüber zu sprechen, müssen gehört werden. Siehe Artikel 19 (1) der UN-Kinderrechts-Konvention!! Ich finde das einfach nur furchtbar ... und sowas in Deutschland!!

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    • Anna Daniela T HASENWEILER, GERMANY
      • almost 2 years ago

      Weil jeder so etwas selbst entscheiden sollte!

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    • Walter Hähnel NEUHAUS / OSTE, GERMANY
      • almost 2 years ago

      Beschneidung ist Körperverletzung und gehört verboten und bestraft !

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